produkttest, wir testen für euch

Gereifter Cashew-Käse von Happy Cheeze

[Werbung] Käse. Nemesis auf dem Weg ins vegane Glück. Wir können nicht ohne und doch wollen wir. Und eigentlich ist das Entsagen auch gar nicht so schwer, denn jeder gut geführte Supermarkt hat zumindest eine vegane Käsesorte im Angebot. Man ist gerettet, so könnte man meinen. Aber geht da nicht auch noch ein bisschen mehr? Das finden wir im heutigen Test mit dem Käse von Happy Cheeze heraus…

Käse von Happy Cheeze

Happy Cheeze ist eine Käsemanufaktur aus dem schönen Cuxhaven. Der Käse wird also nicht irgendwo in entfernten Ländern hergestellt und muss auch nicht einmal quer durch die Weltgeschichte geschippert werden, um zu uns zu kommen. Allerdings ist er noch nicht überall erhältlich, und wer nicht zu den Fischköppen aus dem Norden gehört und gleich vor Ort einkaufen kann, kann zumindest alle Produkte bequem über den Onlineshop bestellen. Preislich liegt der Käse in der Version Der Gereifte – Schabzigerklee (100g) bei 7,95 €, Der Gereifte – Klassik (100g) bei 7,95 € und der etwas größere Der Gereifte – Kräuter Der Provence (150g) bei 9,99 €.

Was ist drin?

Erreicht der Käse erst einmal die heimische Stulle, darf man zuerst gespannt sein, was einen da erwartet. Wir wussten nicht, wie so ein Käse überhaupt aussehen soll, und als wir die kleinen Pappschachteln öffneten, offenbarten sich dann kleine runde Käseklötzchen. Etwas unspektakulär. Etwas gräulich. Aber bei einem Käse darf man eben auch nicht immer nur nach der Optik gehen. Das weiß man, besonders wenn man Weich- und Schimmelkäse gerne gegessen hat.

Ein Blick auf die Zutatenliste verrät uns zumindest sofort, dass dort nicht der übliche Industriemist drin steckt, hier ist alles Natur pur und nichts wird geschönt. Cashewkerne, gefiltertes Wasser, Steinsalz, vegane Fermentationskulturen und bei dem einen oder anderen auch noch Kräuter. Das war es. Klingt verlockend, da weiß man wenigstens, was man sich da aufs Brot legt. Und wie schmeckt er nun?

Käse von Happy Cheeze

Wie schmeckt’s?

Der Gereifte – Schabzigerklee

Die Konsistenz ist interessant. Er ist etwas zu fest, um ihn aufs Brot zu streichen, und etwas zu weich, um ihn gut zu schneiden. Geschmacklich ist er etwas herber, leicht säuerlich und die Kräuter schmeckt man deutlich heraus. Nackig ist das alles etwas too much für uns, aber mit einem derben Stück Pumpernickel kann man ihn essen.

Der Gereifte – Klassik

Die Konsistenz ist genau wie bei dem anderen, aber geschmacklich ist er eine völlig andere Baustelle. Cremig, käsig und etwas würzig. Wir finden, er hat einen eher klassischen Käse-Muff, der aber nicht penetrant wirkt. Diesen Käse kann man getrost auch auf einer Scheibe Toast genießen oder auf das Frühstücksbrötchen legen.

Der Gereifte – Kräuter De Provence

Hier ist die Konsistenz mal etwas anders, etwas weicher, und erinnert an einen etwas festeren Frischkäse. In Scheibchen schneiden kann man ihn nur schwerlich, aber er lässt sich gut auf dem Brot platt streichen. Die Käsenote ist geschmacklich nur sehr mild, und insgesamt ist der Käse eher cremiger, weicher und lässt so viel Platz, damit sich das Aroma der Kräuter ausbreiten kann. Das muss man allerdings mögen. Auf einem derben Knäckebrot oder Roggenbrot macht er zumindest eine ganz gute Figur.

Fazit

Wir sind etwas hin und her gerissen. Vom Klee-Käse waren wir beide nicht komplett überzeugt, weil wir die Säure nicht mochten. Freunde hingegen hat er etwas an Feta erinnert und sie mochten ihn. Maddins Favorit war der Klassische, ich hingegen mochte die Version mit Kräutern gerne. Ihr seht, die Geister scheiden sich. Alles in allem ist der Käse aber einen Versuch wert, besonders wenn man gerne etwas Neues probieren möchte und auf Öko, Bio und Sojafrei Wert legt. Auch wenn er auf unserer Hitliste nicht ganz oben landet, wären wir zumindest nicht abgeneigt, ihn nochmal zu essen oder andere Produkte von Happy Cheeze zu testen.

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