produkttest, wir testen für euch

Aromapulver von Flavsty

[Werbung] Cremig, schokoladig, knusprig, süß und vor allem auf der Kalorienskala etwas weiter oben angelegt sind unsere liebsten Naschwerke und Nachtische. Dafür pulsiert der süße Zahn und schlägt das kulinarische Herz. Aber auch wir müssen einsehen, dass solche kleinen Delikatessen nicht morgens, mittags und abends mit auf unserem Teller liegen können, so gern wir das auch möchten. Stretchhosen haben auch ihre Limits! Was also tun?

Toastenstein Test Flavsty Aromapulver Geschmackspulver

Nun, Andreas von Flavsty hat da so eine Idee! Und genau die zerren wir heute in die Testküche von Toastenstein, um ihr mal auf den (süßen) Zahn zu fühlen: Aromapulver von Flavsty. Ihr habt keine Ahnung, was das sein soll, was sich dahinter verbirgt und vor allem was ihr damit anfangen sollt? Kein Problem, einfach weiterlesen, wir haben für euch alles getestet!

Es gibt tendenziell genau ein Wort, das uns bei neuen Produkten aus dem Lebensmittelbereich aufhorchen lässt: vegan! Wenn es vegan ist, neu ist und wir es noch nicht kennen, ist unser Interesse automatisch geweckt, denn die Faszination für Neues und Unbekanntes ist hier in der Laborküche schon immer groß gewesen. Als wir dann über Flavsty und die Aromapulver gestolpert sind und das Wort „vegan“ noch erweitert wurde mit „glutenfrei, zuckerfrei und aspartamfrei“, wurde der Forscherdrang wach. Pulver, die man überall einrühren kann und die das Essen lecker machen? Klingt ominös. Kein Zucker und kein Gluten? Wir sind skeptisch. Interessant für Fitnessfreaks, Kaloriensparer und Freunde des guten Geschmacks? Hmmm, wir sind uns nicht sicher. Aber bevor man sich vorschnell eine Meinung bildet, muss man’s probiert haben. Probieren, studieren… ihr wisst Bescheid! Und wenn ihr gleich mittesten wollt, hüpft rüber in den Onlineshop von Flavsty, dort könnt ihr die Aromapulver in mannigfaltiger Auswahl finden. Sie kosten 14,99 € für jeweils satte 200 Gramm.

Was ist drin?

Ist die Bestellung getätigt, kommt ein paar Tage später ein Paket mit überraschend großen Dosen zuhause an. Wir hatten an zarte kleine Pöttchen gedacht, aber die Pulver sind verpackt in recht großen und sehr stabilen Kunststoffverpackungen mit Metalldeckel. Plastik, davon sind wir keine großen Fans und normalerweise würden wir dafür einen Minuspunkt verteilen. Aber die Dosen sind so stabil, dass man sie ohne Probleme wiederverwenden kann und nicht gleich in die Tonne kloppen muss. Da lässt sich wirklich einiges drin aufbewahren. Vielleicht eine nette Idee, wenn es mal wieder in den Unverpacktladen gehen sollte und ihr ein Behältnis zum Abfüllen braucht. Nur als Idee am Rande…

Nun aber endlich zur Zutatenliste und die ist kürzer als wir gedacht hätten. In der Variante „Weiße Schoko Kokos“ finden wir Folgendes: Inulin, Aroma, Sucralose und Kokosraspeln. Inulin ist ein pflanzlicher Ballaststoff und ein Präbiotikum, das dabei helfen kann die Aufnahme von Calcium und Magnesium zu verbessern. Und Sucralose ist ein künstliches Süßungsmittel, das laut Wikipedia 600-mal süßer schmecken soll als herkömmlicher Kristallzucker, im Gegensatz dazu aber kein Verursacher von Karies ist. Trenn-, Füll-, Träger- und Farbstoffe findet man bei den Aromapulvern keine!

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Wie schmeckt’s?

Sicherlich könnte man die Aromapulver auch pur essen, aber dafür sind sie eigentlich nicht gedacht und wir wollen das auch gar nicht erst ausprobieren. Darum starten wir unsere Expedition des guten Geschmacks mit einer ungesüßten Pflanzenmilch als Basis, in die wir die Pulver jeweils einrühren werden. Auf los geht’s los…

Butterkeks

Der Duft, der aus der Dose strömt, ist eindeutig und sehr prägnant „butterkeksig“ und der Geschmack ist verblüffend. Es schmeckt nicht ganz so keksig, wie es duftet, aber sehr sehr überzeugend. Wisst ihr, an was uns das erinnert? Man tunkt Kekse in Milch. Lässt sie nur einen Augenblick zu lange darin baden und ein Stück fällt ab und löst sich in der Milch auf. Und die trinkt man dann! Genau so schmeckt das, mit einer zusätzlichen leichten Vanille-Note. Irgendwie lecker und aufregend skurril zugleich. Für Milch, Kuchen und Pancakes ein heißer Tipp!

Schoko

Wieder: Der Duft ist sofort zu erkennen. Es riecht nach gerade eben frisch geraspelter, zarter Schokolade. Keine Milchschokolade und auch keine dunkle Bitterschokolade, irgendwas dazwischen. Geschmacklich hatten wir, hauptsächlich wegen der Milch, die wir als Basis genommen haben, irgendwas erwartet, das uns an Kakao erinnert. Aber so schmeckt es nicht. Es erinnert mehr an heiße Schokolade, für die man auch wirklich richtige Schoki benutzt hat. Ein voller, kräftiger Schokoladengeschmack. Könnten wir uns gut im Kuchen oder in Nicecream vorstellen!

Käsekuchen

Hier gab es große Hoffnungen! Maddin’s absoluter Lieblingskuchen ist Käsekuchen und ich bin ihm auch nicht abgeneigt (weder Maddin, noch dem Kuchen). Aber der Geruch, der uns aus der Dose anspringt, lässt uns etwas das Näschen kräuseln. Viel Käse, wenig Kuchen. Und leider ist der Geschmack nicht so viel anders. Als Getränk ist uns das einfach zu merkwürdig. Wir sind leider nicht überzeugt, geben aber zu bedenken, dass genau dieser Geschmack vielleicht gut zu Quark oder Joghurt passen könnte. Vielleicht sogar in einem neutralen Frischkäse…

Tiramisu

Schon bevor wir die Dose öffnen, wissen wir, das könnte schwierig werden. Tiramisu als Geschmack artet schnell in etwas aus, das entweder zu sehr nach Alkohol schmeckt oder einfach nur an Kaffee erinnert. Da kann viel falsch gehen. Tut es hier aber nicht! Der Kaffee ist da, aber nicht zu einnehmend. Eine satte Kakao-Note gibt es auch. Und alles schmeckt, wenn das für euch Sinn ergibt, außergewöhnlich cremig und weich. Ein angenehmer Geschmack – und wir glauben, mit dem Pulver könnte man relativ kreativ werden in der Küche.

Weiße Schoko Kokos

Wenn ich jetzt sage, dass genau so mein Parfum gerochen hat, als ich ein kleines Mädchen war, kann damit keiner was anfangen, aber es entspricht der Wahrheit. Ein frischer, süßlicher Geruch, der etwas weiter hinten vage an kalte Raffaelocreme und Sahne erinnert. Der Geschmack ist definitiv mehr weiße Schokolade als Kokos. Die Testküche ist gespalten darüber. Maddin mag lieber die weiße Schoki, ich hingegen würde einer ordentlichen Ladung Kokos mehr abgewinnen können. Wir sind uns aber einig, dass wir den Geschmack mögen, besonders weil er etwas dezenter ist. Vielleicht eine gute Idee für Smoothies und Shakes oder sogar Pudding!

Cookies & Cream

Der Duft ist im Gegensatz zu den anderen um einiges dezenter. Erinnert ein bisschen an eine Keksdose, die man schon vor ein paar Tagen leer gefuttert hat, aber in der Hoffnung, noch ein paar letzte Krümel zu finden, noch mal abschnüffeln muss. Und der Geschmack hält eins zu eins, was er verspricht. Es schmeckt wirklich wie die klassischen Cookies mit Schokostückchen und eine sahnige Eiscreme mit leichter Vanille-Note. Super lecker! Klare Empfehlung für Nicecream, Kuchen, Milch, Joghurt und vermutlich noch so einiges anderes.

Fazit

Wir sind ein bisschen skeptisch gewesen, aber das hier war ein wirklich interessantes Experiment! Erwartet hatten wir etwas, dass mehr Duft als Geschmack hat, alleine weil es „Aromapulver“ heißt, aber viel Geschmack bekommt man hier auch. Nicht alles von Flavsty hat uns zu 100% überzeugt, was nicht verwunderlich ist. Wenn wir bei einem Test mehrere Sorten zur Auswahl haben, ist grundsätzlich eine dabei, die durchfällt und hier ist es halt mit deutlichem Abstand das Käsekuchen-Pulver gewesen, mit dem wir mal überhaupt nicht warm wurden. Tiramisu und Cookies & Cream waren dafür unsere absoluten Highlights!

Finden wir das Preis-Leistungsverhältnis angemessen? Durchaus. Fünfzehn Euro für ein kleines Pülverchen scheint kein Pappenstiel zu sein, ist aber fair, weil die Menge wirklich üppig ist und der Produkteinsatz nicht sonderlich groß. Wir haben für ein kleines Glas Milch vielleicht einen Teelöffel benutzt.

Muss man das haben? Nein, MUSS man nicht, aber es ist nett! Wir mögen die Abwechslung und die Optionen, die so ein Aromapulver bietet. Zum Spielen, Spaß haben und Rumprobieren. Und vielleicht auch für jemanden, der nicht der große Könner in der Küche ist, aber trotzdem mal ein bisschen Aufregung will. Oder für jemanden, der seinen süßen Zahn beruhigen muss, ohne gleich die Kalorienbilanz ins Nirwana zu katapultieren. Wie wir meistens sagen: Ausprobieren lohnt sich!

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