Vegan und lecker – Klassischer Marmorkuchen

Vegan und lecker - Klassischer Marmorkuchen

Früher war alles besser und vor allem mehr Lametta. Man hatte noch Wünsche und Träume und das Leben an sich war irgendwie unbeschwerter. Ein Stück Kuchen war noch ein Stück Kuchen. Und nichts war „naked cake“ oder „dripped cake“. Darum lassen wir die Renaissance heute aufleben mit einem Klassiker…

Der gute alte Marmorkuchen durfte früher auf keiner Kaffeetafel fehlen und war die erste große Liebe, wenn es am Geburtstag etwas Gebackenes gab. Man konnte ihn in der Tupperdose quer durchs halbe Dorf schleppen und dort, wo er ankommen sollte, schmeckte er unverändert gut. Er war robust, standhaft und lecker. Ein Klecks Sahne oben drauf und die Welt konnte sich entspannt weiter drehen. Und wenn wir es als Kinder eilig hatten, dann reichte es auch einfach, wenn man eine Serviette als Teller benutzte oder wortwörtlich von der Hand in den Mund lebte.

Und als Veganer steht man wieder am Scheidepunkt mit seinen lieb gewonnenen Erinnerungen, weil man ein weiteres Rezept ins Nirwana verabschieden muss, denn Milch und Eier – das war einmal. Man sieht die fliehenden Momente seines Lebens an sich vorbei ziehen, wischt die letzten Krümel weg und ja, man weint leise. Vorbei ist die glückselige Kuchenzeit. Marmor, Stein und Eisen bricht – und das Herz gleich mit.

Aber aber, wer wird denn gleich verzweifeln? Unser Rezept für den klassischen Marmorkuchen ist doch genau so schön! Er ist saftig und wundervoll und kuchig. Niemand muss weinen. Niemand muss sich grämen. Alle können sich entspannt zurücklehnen und über die guten alten Zeiten reden. Mit einem Stück Kuchen, das genau wie früher ist. Ist halt doch nicht alles schlecht heute… 😉

Vegan und lecker - Klassischer Marmorkuchen

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Vegan und lecker - Klassischer Marmorkuchen
Wir haben die guten alten Zeiten in Form eines Rezeptes für euch: veganer, klassischer Marmorkuchen! Wundervoll wie eh und je. Da werden Erinnerungen wach!
Vegan und lecker - Klassischer Marmorkuchen
Kochzeit 10 Minuten (+Backzeit)
Portionen
Kuchen
Zutaten
Kochzeit 10 Minuten (+Backzeit)
Portionen
Kuchen
Zutaten
Vegan und lecker - Klassischer Marmorkuchen
Anleitungen
  1. Alle trockenen Zutaten, bis auf den Kakao, in eine große Rührschüssel geben und mit einem Schneebesen gut miteinander vermischen.
  2. Jetzt werden alle feuchten Zutaten in die Schüssel gegeben und rasch miteinander verrührt, bis ein glatter Teig ohne Klümpchen entsteht.
  3. Ungefähr die Hälfte des Teiges wird nun in eine eingefettete Backform gegeben. Nun noch den Kakao mit dem Rest des Teiges verrühren und auf dem hellen Teig verteilen. Zum Marmorieren einen Löffelstil oder ein Holzstäbchen durch den Teig ziehen und dabei große Kreise formen. (Nicht zu viel, sonst vermischt sich der Teig zu stark!)
  4. Im vorgeheizten Backofen bei 180° (Umluft) wird der Marmorkuchen nun für ca. 40-50 Minuten gebacken. (Wenn man ein Holzstäbchen in den Kuchen schiebt und beim Rausziehen kein Teig daran kleben bleibt, ist er fertig! Und, sollte die Oberfläche des Teiges zu dunkel werden, einfach mit etwas Alufolie abdecken und weiter backen.)
  5. Den fertigen Marmorkuchen in der Form auskühlen lassen und erst dann aus der Kuchenform lösen.

6 Kommentare

  • Bianca

    10. Oktober 2017

    Das Rezept ist wirklich super. Ich habe es gestern ausprobiert und der Marmorkuchen war soooo lecker. Vielen Dank dafür.

    Reply
    • Maddin

      10. Oktober 2017

      Hallo Bianca,

      danke für das Feedback. Marmorkuchen geht ja wirklich immer.
      Falls Du einmal zu viel davon gemacht haben solltest, nehmen wir natürlich auch immer wieder gerne ein Stück… 😉

      Liebe Grüße aus Bielefeld und weiterhin frohes Toasten,
      Maddin

      Reply
  • Sybille Klockner

    27. April 2018

    Der lustige Text und Dein Verständnis für meine Wehmut, wenn ich an die alten Zeiten denke, begeistert mich jetzt schon! Wird ausprobiert!!!

    Reply
    • Eden

      2. Mai 2018

      Oh Hhallo Sybille!

      Und wie schön, dass dich unser Beitrag so begeisert. Das freut total. Lass uns wissen, wie der Mamorkuchen geworden ist, ja? Und ob er auch beim Essen nostalgische Gefühle ausgelöst hat. 😉

      Toastige Grüße
      Eden

      Reply
      • Anonymous

        16. Juni 2018

        Hallo zusammen,
        wollte mal fragen welches Öl ihr benutzt habt?
        Habe heute Sonnenblumenöl genommen, man schmeckte es zu doll nach Öl…
        LG Svetlana

        Reply
        • Maddin

          16. Juni 2018

          Hallo Svetlana,

          danke für den Hinweis. 🙂
          Wir haben an der Stelle Rapsöl benutzt, weil das recht neutral ist.
          Ich habe das mal im Rezept oben ergänzt.

          Wir hoffen, es hat trotzdem geschmeckt, auch wenn es etwas zu sonnenblumenölig war?

          Liebe Grüße,
          Maddin

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