50 Fakten über Eden | Toastenstein
Ansichtssache

50 Fakten über Eden

Falls da draußen jemand über unseren Food Blog stolpern sollte oder sogar regelmäßiger Leser ist und das unstillbare Bedürfnis verspürt, mehr über uns zu erfahren, dann sollte er jetzt aufmerksam die Äuglein schärfen und hier weiterlesen. Denn anders als bei unserer Rubrik „Ausgepackt“ werden wir keine speziellen Fragen über uns beantworten, sondern häufen eine beachtliche Menge unnützes Wissen an und sprenkeln hoffnungsvoll ein paar herzhafte „Wer hätte das Gedacht?“-Momente in euer Leseerlebnis. Kennenlernen in der Quick’n’Dirty-Version sozusagen. Maddin hat gestern den Anfang gemacht. Nun folgen 50 Fakten über Eden! In diesem Sinne here goes nothing:

Jack, ich bin doch nur ein gewählter Vertreter des Volkes, ich kann keine eigenen Entscheidungen fällen!

  1. Smalltalk ist nicht gerade mein Steckenpferd, aber ich kann verdammt gut Präsentationen halten, ohne mich auf sie vorbereitet zu haben. Ich muss nicht von einem Blatt ablesen und brauche auch keine Karteikarten.
  2. In der Nähe von meinem Haus steht ein „Hühner-Mobil“, und die Hühner laufen den ganzen Tag draußen herum. Jedes Mal, wenn ich an ihnen vorbei fahre, schreie ich laut und begeistert „HÜHNCHEN!!!“. Und der Tag ist erst rund, wenn ich zumindest eins von ihnen hab über die Wiese rennen sehen. (Ich mache diese Regeln nicht! Sondern lebe nur mit ihnen…)
  3. Ich bin bekennende Neologistin, und das Wort „Dudelbutz“ gehört zu einer meiner persönlichen Lieblingskreationen. Das sind kleine Backwaren, die so ähnlich wie Mini-Kanelbullar aussehen, aber mit Schokolade gefüllt sind.
  4. Wenn ich die Entscheidungsmacht über die Modeindustrie hätte, würde ich Jeanshosen abschaffen. Die werden nach dem Waschen so eng, dass man Beatmungsprobleme bekommt. Die dicken Knöpfe drücken am Bauch. Und ‘ne Hose, die nicht mitmacht, wenn ich mich quer durchs Buffet fräse, hat den Ausdruck „Beinkleid“ einfach nicht verdient!
  5. Mir hat mal jemand gesagt, dass ich gestikuliere, als wenn ich gebrochene Handgelenke hätte. Fand ich blöd. Aber meine Interpretation einer Teekanne ist quasi oscarwürdig!
  6. Ich weiß, wer David der Kabauter ist, und ich singe sein Lied laut und inbrünstig! Ich schiebe aber grundsätzlich und immer ein „l“ mit ein, weil er für mich ein K-l-abauter ist. Liedchen hin oder her…

Life’s no fun without a good scare!

  1. Ich bin an der Nordsee aufgewachsen und finde, Alfred Hitchcock hat eine fundamental falsche Wahl bei der Vogelart in „Die Vögel“ getroffen. Möwen sind das wahre Grauen!
  2. Wenn technische Geräte kaputt gehen, könnte ich ausrasten. Weil das bedeutet, dass ich herausfinden muss, wie ein neues Gerät funktioniert. Und das macht mir ungefähr genauso viel Spaß wie Fußpilz. („Kaputt gehen“ ist übrigens ein sehr dehnbarer Begriff und wird auch synonym benutzt für Geräte, die einfach nur nicht tun, was ich erwarte.)
  3. Morgens werde ich von einem Lichtwecker geweckt, weil mich aggressive Ton-Wecker zu abrupt aus dem Schlaf reißen und mir das den ganzen Tag versaut.
  4. Ich kann keine Computerspiele spielen, in denen jemand auf mich zu läuft und mir ans Leder will, weil mich das so nervös macht, dass ich aus Panik die Tastatur oder den Controller weg werfe.
  5. Als ich noch ein kleiner Krümel war, bin ich mal mit der vollen Breitseite in Brennesselbüsche gefallen. Heute gehe ich die Blätter sammeln, um damit Brot zu backen. Ich finde, das ist eine Lebensphilosophie, die man verinnerlichen sollte: Was dich nicht umbringt, sollst du aufessen!

Du wolltest mich vergiften, Sally!

  1. Pingelig bin ich beim Essen wirklich nicht, nur wenn es um die Temperatur geht. Ich mag kein heißes Essen und auch keine heißen Getränke. Mir ist „piwarm“ lieber. #teamkaltepizza
  2. Bisher war ich nur einmal in meinem Leben in einem Starbucks, und ich fand’s doof. Außerdem finde ich den Gegenwert eines Kleinwagens für ‘nen Kaffee und ‘nen Keks nicht akzeptabel.
  3. Wakame gehört für mich zu den hübschesten Lebensmitteln, die ich kenne, aber auch zu den fiesesten, die ich jemals probiert habe. Wirkt für mich wie eine unheilige Allianz aus Medusa und Poseidon.
  4. Der Geruch von der Brathähnchen-Bude vor dem Supermarkt sorgt dafür, dass mir ganz schnell ganz doll übel wird.
  5. Es gibt zwei Dinge, über die ich brennende, passionierte und leidenschaftliche Hasstiraden halten kann: die Farbe Beige und Scheiblettenkäse. Ich finde Beige-Träger sind auch im Kopf beige, und Scheiblettenkäse ist in Folie gepresste Depression.
  6. Die korrekte Form von Pommes ist essentiell für ihren Genuss, und ich gehöre zum „Team Wellenschnitt“! Nicht die dünnen Stäbchen. Nicht die Kringel. Auch nicht die Holländischen. WELLENSCHNITT!
  7. Das wohlmöglich Deutscheste an mir ist nicht der Fakt, dass ich in Deutschland geboren wurde, und auch nicht meine deutsche Staatsbürgerschaft, sondern meine Passion für Brot! Herrschaftszeiten, ich liebe Brot!

There’s only 365 days left until next Halloween!

  1. Für eine ausgebildete Visagistin benutze ich erstaunlich ungern Make-up. Außer zum Weggehen, da sehe ich aus wie eine Drag Queen.
  2. Wenn es um Schuhe geht, habe ich eine ganz eigene Philosophie. Ich finde nämlich, wenn man fast nur schwarze Kleidung trägt, darf man bei den Schuhen mal so richtig ausrasten. Irisierende, funkelnde, holografische Schuhe mit Glitzer und Gedöns finde ich besonders kleidsam. Aktuell befinde ich mich auf der Suche nach dem perfekten Paar in einem schreienden Neongelb!
  3. Auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge, ich bin körperlich nicht dazu in der Lage, den Vulkaniergruß zu machen. Mein kleiner Finger ist einfach ein Alleingänger.
  4. Ich trage überwiegend schwarze Klamotten und habe einen überwiegend weißen Kater. #thestruggleisreal
  5. Mich hat mal eine ältere Dame in einem Cafe angesprochen, weil sie fand, dass ich „so futuristisch“ aussehe, dass ich bestimmt wissen müsste, wo man einen Ying-Yang-Teelichthalter kaufen kann. Wusste ich nicht, aber ich fand’s schön, dass sie das absolute Kontrastprogramm zu dem Herrn im mittleren Alter war, der seiner Tochter lauthals die Enterbung angedroht hat, sollte sie jemals so aussehen wie ich.
  6. Wenn ich es mir aussuchen könnte, würde mein Hautton ungefähr bei „Alpina Polarweiß“ liegen. Mein wundervoller Gen-Pool sorgt aber schon bei minimaler Sonneneinstrahlung für eine knusprige Bräunung. #mankannnichtalleshaben

What’s this!?

  1. In meinem Besitz befindet sich eine Waschbombe! Das ist eine kugelförmige Campingwaschmaschine mit einer Kurbel dran, und sie war jahrelang meine designierte Waschmaschine in meiner ersten Wohnung. Gute Energiebilanz das Ding!
  2. Zu meinem Hab und Gut zählt auch ein Opernglas. Ich war noch nie in der Oper, aber ich benutze es hauptsächlich um Vögel und Eichhörnchen im Nachbargarten zu beobachten. Es ist aber auch schon auf Konzerten dabei gewesen.
  3. Der Seat Marbella war mein erstes Auto, und ich bin heute noch davon überzeugt, dass er aussah wie ein Barbie-Geländewagen.
  4. Mein erstes graues Haar wurde am 01.05.2015 gefunden und ich habe es Bernhard getauft, ausgerissen und eingerahmt. Nein, das ist kein Scherz.
  5. Während Maddin eine DVD-Sammlung hat, die so groß ist, dass sie mehrere Billy-Regale füllt, habe ich eine DVD-Sammlung, die einen Schuhkarton füllt. Und sie besteht fast ausschließlich aus Tim Burton Filmen. (Wer die Zwischenüberschriften korrekt erkannt hat, bekommt ein Bienchen ins Heft!)
  6. Wenn ich zuhause im Home Office sitze, passiert es öfter mal, dass meine Internetverbindung bei Video Calls unterbrochen wird. In den meisten Fällen hilft es, wenn ich mit dem Router Französisch rede, und die Verbindung ist wieder astrein. Ich stelle dieses System nicht in Frage…

Man nennt ihn Nicky Graus!

  1. „Krempelfötzchen“ und „Mutzen“ gehörten früher zu meinen absoluten Lieblingsweihnachtsnaschereien. Heute mag ich Spekulatius am liebsten.
  2. Jeder, der mein Schlafzimmer kennt, nennt es liebevoll „Das Gruselkabinett“, aber ich verrate nicht warum.
  3. Ich fürchte mich nicht vor vielen Dingen im Leben, aber mein persönliches Kryptonit heißt „Zahnarzt“. Auch wenn ich meine Ärztin sehr nett finde, fange ich ungebremst an zu weinen, wenn sie mich behandelt.
  4. Vor vielen Jahren habe ich mal in der „Dekoabteilung“ bei Karstadt gearbeitet. Seitdem hasse ich es, Weihnachtsbäume zu schmücken, und in meiner eigenen Wohnung hat noch nie ein Weihnachtsbaum gestanden.
  5. Ich hab die Angewohnheit bei medizinischen Behandlungen ganz genau zuschauen zu wollen. Blut abnehmen, Wunden nähen, Spritzen jeglicher Couleur, ganz egal. Ich bin fasziniert! Aber wenn ich dabei zusehen muss, wie sich jemand den Zeh stößt, bekomme ich fiese Phantomschmerzen.
  6. Im Grunde genommen mag ich Weihnachten nur aus zwei Gründen: Ich koche gern. Und ich esse gern. #sorrynotsorry

Unser 1. Preis geht an die Vampire, für das meiste an einem Abend gezapfte Blut.

  1. Ich verlasse nie ohne Sonnenbrille das Haus, und im Hochsommer benutze ich auch gerne ein Sonnenschirmchen, weil ich Hüte nicht besonders mag und Sonnenstiche auch nicht.
  2. Dr. Mark Benecke hat mal gesagt, dass ich coole Vampirzähne habe, und griff in seine Tasche, um seine herauszuholen und zu zeigen. Meine sind aber echt und einfach so gewachsen. Das fand er auch cool.
  3. Meine persönliche Obsession sind Bücher und zwar die zum anfassen und ins Regal stellen. Für mich gibt es keine schlechten Bücher, nur Bücher, die ich weniger mag als andere.
  4. Meine ehemaligen Nachbarn haben mal in der Nachbarschaft rumerzählt, dass ich in meiner Wohnung schwarze Messen veranstalte. Eigentlich schaue ich mir aber lieber Aufräum-Videos auf Youtube an und esse dabei Kekse.
  5. Weiße Lilien sind meine absoluten Lieblingsblumen, und das hat nichts damit zu tun, dass das „Friedhofblumen“ sind. Ich finde sie nur absolut ästhetisch und wundervoll. Aber ich gebe ganz kleinlaut zu, dass mir der Ausdruck „Totentrompeten“ irgendwie gefällt…
  6. Ich hab mal einen ganz schlimmen Fall von Salmonellen gehabt und von Weitem dem Sensenmann zugewunken, kurz bevor ich Urlaub im Kloster machen wollte. #truestory

But it seems wrong to me. Very wrong.

  1. Bei Autofahrten ab 30 Minuten ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich einschlafe, ungefähr bei 100%. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Und ich will auch nicht, weil Auto-Nickerchen mit die besten sind!
  2. Wenn nachts eine Stehlampe aus meinem Fenster ragt, während die Wohnung stockdunkel ist, bedeutet das nicht, dass ich eine Klatschmeise habe, sondern, dass ich versuche, irgendwelchen Insekten den Weg in die Freiheit zu zeigen. Wenn am nächsten Morgen ein Schrubber im Blumenbeet liegt, heißt das, dass die Insekten etwas Starthilfe brauchten.
  3. Ich habe insgesamt 8 Piercings und alle befinden sich oberhalb meines Halses. Die meisten Menschen finden, dass das merkwürdig aussieht. Die meisten Menschen sagen aber auch, dass ich komisch aussehe, wenn ich sie alle rausnehme. Ja was denn nun!?
  4. Wenn ich jemanden nicht verstehe und nochmal nachfragen muss, gibt es nichts Ätzenderes, als wenn ich darauf ein „Wasch dir mal die Ohren!“ bekomme. Das hat übrigens nichts damit zu tun, dass ich ein Cochlear Implantat trage. Ich finde unfreundliche Menschen einfach scheiße… #micdrop
  5. Obwohl ich ein Verfechter von „viel hilft viel“ bin, wasche ich mir nur einmal in der Woche die Haare. Und Leute, die das eklig finden, lache ich aus, während ich mir durch mein wallendes, fluffiges Haar streiche.
  6. Wenn sie nicht solch essentielle Körperteile wären, würde ich dafür plädieren, dass sich jeder die Füße abschneidet, weil ich Füße einfach hasse. Auch meine eigenen. Ich bin aber bereit, Ausnahmen für bestrumpfte Füße zu machen. Das geht für mich. Also: Abschneiden oder besocken!
  7. Ich lieeeeebe Mittagsschläfchen! Manchmal stelle ich mir irgendeinen Film an, weil ich weiß, dass ich gleich dabei einschlafen werde. Das muss aber ein „freundlicher“ Film sein, sonst bekomme ich Alpträume, von denen ich mich den restlichen Tag nicht mehr erhole. (Nie wieder The Walking Dead…)
  8. Mich hat mal jemand gefragt, für welches Thema ich richtig brenne und wofür ich mich so richtig begeistern kann. Was mich so richtig leidenschaftlich werden lässt und womit ich mich den ganzen Tag beschäftigen kann, wenn man mich lassen würde, und wo meine Motivation quasi durch die Decke geht. Meine Antwort: „Kuchen.“

Gibt’s irgendetwas das euch davon spontane Sympathiebekundungen oder Lachanfälle entlockt hat? Irgendwas, was ihr absolut merkwürdig, komisch oder seltsam findet? Oder habt ihr euch sogar in einigen Antworten wiedergefunden? Hinterlasst einen Kommentar und gebt zum Besten, was ihr über meine Fakten so denkt… ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!

VonEden

Mit Kamera, Kochlöffel und einer guten Portion Irrsinn bewaffnet ist Eden für die Rezepte hier auf Toastenstein zuständig und brutzelt, brät und testet im Auftrag des erleuchteten Gaumens neue Geschmacksmonster für euch.

Du willst Eden eine Mail schreiben? Hier ist die Adresse: eden@toastenstein.com

3 Comments

  1. Bei der Stehlampe musste ich sehr lachen. Im Nachhinein finde ich die Idee beachtenswert – weil der Lichtkegel meiner Taschenlampe als Wegweiser oft nicht die nötige Durchschlagskraft hat.

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