Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding

Premiere in der Laborküche: Unser erstes Stachelbeeren-Rezept! Wie wir mit den kleinen stacheligen Beeren ein weiteres kulinarisches Kindheitstrauma bewältigt haben und warum Kalorien am Wochenende nun einmal einfach nicht zählen, könnt hier neben unserem Rezept für Stachelbeer-Streuselkuchen nachlesen…

Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding | Toastenstein

Food Blogger sein, das bedeutet für uns ganz oft die Komfortzone verlassen. Im wahrsten Sinne über den Tellerrand schauen. Maddin hat gelernt, dass Grünkohl-Lasagne eins der besten Dinge ever ist. Obwohl er Grünkohl früher nicht leiden konnte. Ich hingegen hatte eine persönliche Vendetta mit Blumenkohl und Rosenkohl am Laufen, die erfolgreich beendet wurde. Wir beide kannten Kohlrabi bis dato nur als rohe Stäbchen ohne jeden Glanz. Sind aber bei den Kohlrabi-Schnitzeln in Kollektivekstase verfallen. Und selbst an meinem eigenen Geburtstag habe ich mich mit Dingen befasst, die ich eigentlich überhaupt nicht mag…

Die Laborküche hat eine lange Geschichte sich selber zu kurieren. Bei Stachelbeeren ist das ebenfalls der Fall. Ich glaube, Maddin hat nie eine nennenswerte Begegnung mit ihnen gehabt. Und auch meine eigene war äußerst denkwürdig. Im heimischen Garten gab es einen kleinen Strauch. Diese prallen, kleinen Beeren mit den pieksenden Haaren fand ich faszinierend. Ich gestehe aber, sich eine unreife und daher hypersaure Beere in den Mund zu stecken, hat mich für die Nachwelt gezeichnet. Danach waren die Dinger unten durch.

Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding | Toastenstein

Aber im Supermarkt hab ich mich von ihnen einlullen lassen. Diese dunkelroten, leicht transparenten und feinädrigen Beeren waren optisch so hypnotisierend. Ich musste sie einfach in den Korb legen. Wissend, dass ich a) sie überhaupt nicht mag und b) daher auch keine Ahnung hatte, was ich mit ihnen anfangen sollte.

Aber hier gilt die alte Küchenregel: When in doubt, bake a cake! Und danach gab es keine Zweifel mehr, der Stachelbeer-Streuselkuchen war der Knüller. So saftig, so süß, so lecker! Und ich übertreibe wirklich nicht, denn Maddin und ich haben die komplette Springform an einem Wochenende gekillt. Aber wer zählt am Wochenende schon Kalorien, wenn er Kuchenstücke zählen kann…

Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding | Toastenstein

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Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding
Sauer macht lustig und auch äußerst kuchenhungrig. Unser Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding kann da Abhilfe leisten. Und das versprechen wir sogar...
Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding | Toastenstein
Kochzeit 55 Minuten
Portionen
Kuchen (32cm)
Zutaten
Boden und Streusel
Füllung
Kochzeit 55 Minuten
Portionen
Kuchen (32cm)
Zutaten
Boden und Streusel
Füllung
Stachelbeer-Streuselkuchen mit Pudding | Toastenstein
Anleitungen
  1. Die Butter in grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Mit dem Handmixer cremig aufschlagen.
  2. Dann Mehl, Zucker, Backpulver und Zitronenabrieb dazugeben und weiter mixen, bis ein Streuselteig entstanden ist. (Sollte der Teig zu kleinkrümelig sein, die Pflanzenmilch hinzufügen und weiter mixen.)
  3. Die Hälfte des Streuselteigs in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und gleichmäßig am Boden festdrücken. Kurz im Kühlschrank zwischenlagern, bis der Pudding fertig ist.
  4. Den Pudding nach Packungsangabe mit Milch und Zucker kochen und dann auf den vorbereiteten Boden geben und gleichmäßig verstreichen.
  5. Nun die Stachelbeeren gleichmäßig auf die Puddingschicht legen und den restlichen Streuselteig darüber verteilen.
  6. Im vorgeheizten Backofen bei 180° (Umluft) für ca. 40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind. Nach dem Backen abkühlen lassen und reinhauen!

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