Yogurette-Dessert
Nasch-Monster

Veganes Yogurette-Dessert – Super Einfach!

Ich schäme mich fast, es zu sagen, aber ich bin ein Marketing-Opfer. Wenn ich “Yogurette” höre oder lese, dachte ich bis jetzt nicht an den Schoko-Riegel, sondern immer, wirklich immer zuerst an die Werbung mit den Joggerinnen… Nicht weil Frauen, sondern weil Werbung. Aber jetzt hat sich unser veganes Yogurette-Dessert in mein kleines 80er-Jahre-Gehirn gebrannt!

Yogurette-Dessert

Der zweite Gedanke ging tatsächlich auch nicht an den Riegel, sondern an den Comedian Michael Mittermeier, der die besagte Werbung vor tausend Jahren persifliert hatte (findet sich hier bei YouTube). Erst danach kommt der Riegel an sich. Das liegt vielleicht daran, dass ich Yogurette niemals so richtig mochte. Ja, geil, ist zwar Schokolade, aber halt trotzdem nicht so richtig geil. Ich mag Erdbeeren, ich mag auch Jochurt, wie man im Pott so sagt, aber Yogurette schmeckte einfach immer nur: künstlich.

Seit mindestens sechs Jahren habe ich das Zeuch nicht mehr angerührt, weil halt nicht vegan. Vorher war das immer der Riegel, der immer am längsten auf meinem Süßigkeitenteller in der Küche lag. Twix, Snickers, allen voran Schoko Bons – das ging alles wunderbar. Aber Yogurette hat einfach nie richtig für mich geschmeckt. Versteht Ihr, was ich meine? Die Mär von gesunder Schokolade habe ich eh nie gefressen, war mir aber als Kind und Teenie mit einem Super-Stoffwechsel auch völlig schnuppe.

Yogurette-Dessert

Was definitiv besser ist, ist das Yogurette-Dessert! So sollte das meines Erachtens auch schmecken, diese Komposition aus Schokolade, Erdbeeren und Joghurt/Quark. Lecker, leicht und fruchtig. Und nicht so gekünstelt bäh-süß wie das vermeintliche Original mit dieser absolut sexistischen Kackscheiße als Werbung. War ich vielleicht einfach nicht die Werbe-Zielgruppe, und das hat mir diesen Schoko-Erdbeer-Riegel vergrätzt? Aus heutiger Sicht übrigens unglaublich, dass eine solche Werbung veröffentlicht wurde. Auf so ziemlich allen Ebenen Bullshit. Aber ist es heute so viel besser? Und ich suche, ich gucke, ich stelle fest: Ja, ‘n Tick besser, aber weit entfernt von gut, wenn Yogurette weiterhin noch als Frauenschokolade vermarktet wird. Unser Yogurette-Dessert schmeckt dennoch megayummy – versprochen! 🙂

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Veganes Yogurette-Dessert - Super Easy!

Das vegane Yogurette-Dessert zeigt auf, wie der Riegel eigentlich schmecken sollte: Frisch und fruchtig, und nicht künstlich-süß!
Portionen: 4 Portionen
Autor: Maddin

Zutaten

  • 350 g Veganer Skyr bzw. Quark
  • 200 g Erdbeeren
  • 2 EL Agavensirup
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Backkakao
  • 40 g Vegane Schokolade
  • 1 TL Kokosöl

Anleitungen

  • Als erstes den Skyr mit Agavensirup und Zitronensaft in eine Schüssel geben und glatt rühren.
  • Dann 100g abnehmen und den Backkakao einrühren. Danach kurz beiseitestellen.
  • Nun die Erdbeeren waschen, anschließend in kleine Würfel schneiden und unter den vorbereiteten Skyr heben.
  • Die fertige Erdbeermasse in vier kleine Gläser füllen. Danach den Kakao-Skyr gleichmäßig darauf verteilen. Zum Schluss die Gläser etwas auf die Arbeitsplatte klopfen, damit die Oberfläsche schon glatt wird.
  • Zum Schluss Schokolade und Kokosöl in 15-30-Sekunden-Intervallen in der Mikrowelle schmelzen, gut umrühren und in die Gläser geben.
  • Das Dessert im Kühlschrank gut durchkühlen lassen und ca. 5 Minuten vor Verzehr rausnehmen, damit die Schokoschicht nicht mehr ganz so hart ist. Fertig!

VonMaddin

Zuständig für die Technik hier, um verkopfte Beiträge zu schreiben, neue vegane Produkte zu testen. Und vor allem auch, um viel zu essen. Die leckeren Rezepte müssen ja alle probe gegessen werden... :-)

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1 Comment

  1. Das ist eine (Yogurette) die mir vielleicht auch schmecken würde, sieht zumindest sehr verführerisch aus.
    Mir ging es genauso wie dir, dass angeblich gesund bzw etwas gesünder habe ich auch nicht gekauft, und wie du auch festgestellt hast, dass Zeug hat einfach nur künstlich geschmeckt und schmeckt es sicher heute noch.
    Grüße,
    Jesse-Gabriel

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