Ofenfrische vegane Rosenkohl-Tarte

Müffelig, miefig, bitter und garstig – so ungefähr klingt das, wenn Rosenkohl-Hasser über die kleinen Knubbelchen reden. Wir sagen dazu: lecker, würzig und ein bisschen crunchy! Und wir servieren euch frische Rosenkohl-Tarte, damit ihr euch selbst davon überzeugen könnt.

Ofenfrische vegane Rosenkohl-Tarte | Toastenstein

An unseren nun fast schon längst vergangenen Urlaubstagen mochte ich eine Sache wirklich unheimlich gern. Nicht die Tatsache, dass ich endlich Zeit hatte, stapelweise Bücher und Zeitschriften zu lesen. Nicht den Umstand, dass wir so unverschämt viel Zeit zum Rumlümmeln hatten. Sondern den glücklichen Umstand, dass die Küche einfach mal kalt bleiben durfte und ich dadurch epochal weniger zu putzen hatte! Tagelang haben wir einfach nur Blödsinn gefuttert – und es war schön, so unsagbar schön.

Aber irgendwann klopft der Körper doch mal leise an und fragt, ob er nicht eventuell, so ganz vielleicht, etwas Sinnvolleres haben könnte. So ein kleiner Salat wäre schön. Ein bisschen Gemüse würde schon die Welt verändern. Und ein kleines Glas Saft, Mensch, da könnte man fast vor Freude weinen. Und ich bin bereit, diesen Kompromiss einzugehen. Kaufe ein Netz Rosenkohl und denke mir „Ja mei, wenn das nicht die Verkörperung von gesund ist, was dann?“

Ofenfrische vegane Rosenkohl-Tarte | Toastenstein

Dass ich den Rosenkohl in Sahne und Kohlenhydraten ertränke, das tut hier überhaupt nichts zur Sache. Randnotizen, die keiner lesen will. Fußnoten, die an Unwichtigkeit nicht zu übertreffen sind. Nonsens, den keiner braucht. Wir konzentrieren uns auf das Wichtigste. Und das ist knusprige, goldbraun gebackene Rosenkohl-Tarte. Zart und doch krümelig. Würzig und auch auf der Zunge zergehend. Und für einen kleinen Moment ist zumindest mein Kopf wieder vollends im Urlaubsmodus…

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Ofenfrische vegane Rosenkohl-Tarte
Frisch aus dem Ofen und knusprig gebacken! So servieren wir den kleinen Kohl in unserem Rezept für Rosenkohl-Tarte. Wenn das nicht überzeugt, was dann?
Ofenfrische vegane Rosenkohl-Tarte
Kochzeit 80 Minuten
Portionen
Tartes (12cm)
Zutaten
Teig
Kochzeit 80 Minuten
Portionen
Tartes (12cm)
Zutaten
Teig
Ofenfrische vegane Rosenkohl-Tarte
Anleitungen
  1. Für den Teig das Mehl, die Petersilie und das Salz in eine Schüssel geben. Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit dem kalten Wasser hinzufügen und alles zu einem Teig verkneten. (Keine Angst, wenn er etwas zu krümelig ist, einfach weiter kneten. Ganz geschmeidig wird er nicht, er soll nur zusammenhalten)
  2. Den Teig in vier Tarte-Formen verteilen und gleichmäßig am Rand und am Boden festdrücken. (Das geht gut mit dem Boden eines Trinkglases) Anschließend mit einer Gabel den Boden etwas einstechen und die Formen für ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Für die Füllung den Rosenkohl von trockenen Blättern und Enden befreien und vierteln. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden.
  4. Den Rest der Zutaten in eine Schüssel geben, miteinander verquirlen und kräftig abschmecken. Nun Rosenkohl und Zwiebelwürfel hinzufügen und gut umrühren, so dass alles mit Flüssigkeit bedeckt ist.
  5. Die fertige Mischung in die Tarte-Formen füllen und im vorbeheizten Backofen bei ca. 200° (Umluft) backen, bis die Oberfläche knusprig braun ist (ca. 50 Minuten).
Rezept Hinweise

Falls ihr den Tartes noch etwas mehr Geschmack und Substanz geben wollt, bietet sich als zusätzliche Zutat etwas Räuchertofu an!

Wer keine kleinen Tarte-Formen hat, kann das ganze übrigens auch in einer einfachen großen Tarte- bzw. Quiche-Form backen.


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