produkttest, wir testen für euch

Gewürzmischungen von Karl Konrad’s Kindeskinder

[Werbung] Wer auf schönes und stimmiges Design sowie auf Alliterationen steht, wird bei Karl Konrad’s Kindeskinder schon einmal fündig. Ob die Gewürzmischungen “für alle Lebenslagen” aber auch halten, was sie versprechen, erfahrt Ihr hier in unserem Test!

Spice up your life scheint ja gerade ziemlich trendy und in aller Munde zu sein. Wo man nur hinsieht, gibt es aberdutzende Gewürze und Mischungen aller Art. Und sie alle wollen das Gleiche: Würze verleihen. Früher taten es Salz und Pfeffer, das höchste der Gefühle war vielleicht noch Paprika. Und an der Stelle kommen die Kindeskinder ins Spiel, die die Frage in den Raum werfen: “Warum immer nur Salz streuen?” Ihre sechs Gewürzmischungen wollen zudem so breit aufgestellt sein, dass man sonst eigentlich nichts braucht. Ein hehres Ziel!

Karl Konrads Kindeskinder Gewürze Spices | Toastenstein

Gewürze für jeden Anlass?

Nun ist es aber so, dass wir als Food Blogger meist versuchen, die Dinge für Euch einfach zu halten. Außer etablierten Gewürzmischungen wie Curry oder Gyros verwenden wir für unsere Rezepte meist keine Mischungen, sondern Gewürze, die die meisten von Euch im Schrank haben sollten oder die zumindest im normalen Supermarkt zu finden sind. Unsere Gewürzregale sind so sehr gefüllt, dass wir wahrscheinlich bis zum Sankt Nimmerleinstag Gemüse, Saucen und Pommes würzen könnten. Aber hin und wieder muss es auch schnell gehen, und dann greifen wir auch gerne auf Gewürzmischungen zurück.

Und ich muss ja zugeben, so ein kleines Design- und Verpackungsopfer zu sein. Wenn Dinge schön gestaltet sind, greife ich eher zu. So einfach ist das. Es kam dann natürlich nicht von ungefähr, dass wir vor ein paar Jahren auf dem Designgipfel Bielefeld über einen Gewürzestand von Karl Konrad’s Kindeskinder gestolpert sind. Zu sehen und zu probieren gab es Gewürzmischungen in wirklich hübschen Aludosen. Probieren konnten wir leider nichts, aber wir haben gleich mal eine Dose mitgenommen: Ruby Roast – die immer raffiniert Würzung. Und was soll ich sagen, die Mischung wurde daraufhin in so ziemlich alles gekippt, was ich gekocht habe. Zum Abschmecken ins Curry, ab in die Tomatensauce, auf die Pizza. Ruby Roast hat allem noch eine extra würzige Note gegeben. Ich habe es wirklich geliebt. Und auch wenn wir bisher nur das eine Gewürz kannten und begeistert waren, umso mehr waren wir auf die anderen Gewürze gespannt…

Das Drumherum

Die Geschichte um die Kindeskinder ist eine ganz interessante: Gründerin Kathi hat sich stets gewundert, dass die tollen Gewürze ihrer Familie nur an Lebensmittelproduzenten, aber nicht an Otto-Normal-Verbraucher verkauft wurden. Während des Studiums der Marketingkommunikation hat sie sich dann theoretisch daran versucht, wie sie ihre Lieblingsgewürze vermarkten könnte. Und wie sollte es anders sein, die blanke Theorie wurde im Anschluss in die Tat umgesetzt, so dass wir nun ein Probepaket auf dem Tisch haben.

Die Gewürze kommen in einem Drehstreuer aus Aluminium mit zwei unterschiedlich große Öffnungen zum Streuen daher. Der Deckel wartet mit einem praktischen Sichtfenster auf. Die Dosen haben den Vorteil, dass man sie weiter verwenden kann, sobald die Gewürze aufgebraucht sind. So kann man sie nach Herzenslust mit neuen Gewürzen füllen und muss sie nicht gleich entsorgen. Je Gewürzmischung, die es unter anderem im Onlineshop der Kinderkinder gibt, werden faire 5,90 € fällig.

Was ist drin?

Befüllt sind die Streuer mit 90 bis 120 Gramm der jeweiligen Würzmischung. Wenig überraschend sind alle Gewürze vegan, und Blödsinn sucht man vergebens. (Ich habe letztens auf dem Markt mehr oder minder blind eine Pilzgewürzmischung gekauft, die zum Großteil aus Glutamat besteht, und ich ärgere mich noch immer!) Mit einer Ausnahme sind die Gewürze auch glutenfrei. Sie eignen sich natürlich für alles, was einem einfällt: Zum Abschmecken, für Marinaden oder für Dips. Es kann und soll nach Herzenslust gestreut werden. Und das haben wir getan!

Karl Konrads Kindeskinder Gewürze Spices | Toastenstein

Wie schmeckt’s?

Zum Probieren haben wir ein frisches Brot gebacken, mit Margarine bestrichen und nacheinander mit den Gewürzen bestreut. Wollen wir einmal schauen, ob sich die Gewürze wirklich für alle Lebenslagen eignen. Angefangen haben wir mit der Mischung, die natürlich alles andere als vegan klingt…

Schnitzelglück

Denkt einmal daran, wie es roch, wenn Ihr früher in die Imbissbude von nebenan gegangen seid. Salzig, fettig und trotzdem heimisch vertraut, oder? Ungefähr ein solcher Duft kommt uns beim Schnitzelglück entgegen. Es erinnert an eine Symbiose aus indischer Küche und Pommesbude. Und wir lieben Pommes! Zudem mögen wir auch Koriander, den wir gleich heraus schnuppern können. Sehr würzig das Ganze. Und optisch sieht es so aus, wie ein perfektes Schnitzel aussehen sollte. Der Name ist wirklich Programm! Als Pommesgewürz eignet es sich wunderbar, würde aber bestimmt auch gut zu Nuggets oder allem anderen Frittierten passen.

Herbs Harmony

“Gott, riecht das lecker!” Oder sollten wir gleich sagen: “Gott in Frankreich”? Der erste Eindruck erinnert nämlich sehr an Kräuter der Provence, aber irgendwie bodenständiger, nicht so schnöselig, spießig, ernst. Vielleicht zeichnen der enthaltene Knoblauch und Pfeffer dafür verantwortlich? Der Geschmack folgt dem Geruch jedenfalls auf dem Fuße: Superlecker! Diese Mischung dürfte wunderbar zum Marinieren von Sojasteaks geeignet sein. Im Frischkäse oder in der Kräuterbutter macht Herbs Harmony bestimmt auch eine gute Figur. So oder so eine gute Basis für einen langen Wein- und Grillabend!

Basil Olive

Unsere Nase zieht jetzt mal ein bisschen südöstlich in den mediterranen Raum, denn Basil Olive riecht schon auf Anhieb dank Knoblauch, Basilikum und Oliven nach italienischem Essen. Es schmeckt frisch und spritzig, während sich unsere Gaumen schon auf einen Nudelsalat mit getrockneten Tomaten und Pinienkernen freuen. Ist bestimmt auch perfekt für Pesto! Und wenn wir schon dabei sind, können wir es uns auch für eine Vinaigrette oder statt nur Oregano auf eine Pizza und Baguettes vorstellen. Der mediterrane Charakter kommt richtig gut zur Geltung und der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Roadhouse

Jetzt wird es extra spicey! Der Geruch erinnert einerseits schon sehr an Barbecue, auf der anderen Seite aber auch an Harissa. Irgendwie wie das Wunschkind von Chili sin carne und Falafel. Es ist schön würzig, aber gleichzeitig nicht zu scharf. Wir stellen uns vor, dass es auch perfekt in ein Gulasch passen könnte. Und Grillfackeln dürften damit mariniert auch perfekt gelingen. Oder vielleicht als Gewürz für gebackene Cashewkerne zum Snacken? Auf Kartoffelspalten? Die Chilis sorgen für eine angenehme Schärfe, wenn man es zwar pikant mag, aber ohne dass einem gleich der Mund explodiert. (Kommentar von Eden: Explodiert isser nicht! Aber er war on fire!)

Crusty Dust

Riecht ebenfalls wie ein Pommesgewürz. Nein, wie Brathähnchen. Oder doch wie eine frisch geöffnete Chipstüte? Naja, eigentlich und irgendwie… alles! Die “Immergut Würzung” ist ein klassisches Multitalent. Das Helferlein in der Not, wenn noch etwas fehlt. Für das kleine gewisse Etwas zum Abrunden. Ein Allrounder, wie er im Buche steht. Paprika, Curry, Pfeffer und Knoblauch – alles drin, was wir so lieben. Darum passt es auch zu allen möglichen Gerichten.

Ruby Roast

Rein optisch ist das hier wirklich das Aufregendste. Grobkörnig, dunkelrot – und es riecht wunderbar frisch nach Paprika, Pfeffer und Zwiebeln. Natürlich ist es auch wieder sehr würzig im Geschmack und damit bestens geeignet für eine Sauce nach Budapester Art oder als klassische Paprika-Marinade zum Grillen. Auch pur aufs Avocado-Brot am Morgen gut geeignet. Oder für kräftig-deftige Suppen mit viel Einlage. Schmeckt wie eine Gemüsebrühe auf Testosteron!

Holy Moly

Der Vollständigkeit halber wollen wir noch erwähnen, dass die Kindeskinder mit Holy Moly auch ein Glühweingewürz im Angebot haben. Das haben wir angesichts von frühlingshaften Temperaturen jetzt nicht ausprobiert, holen das aber bei Zeiten nach.

Fazit

Wir lieben Gewürze, wir lieben auch Gewürzmischungen und sind immer wieder erstaunt, wie eine Prise hiervon und eine Messerspitze davon Essen einfach leckerer machen kann. Nach dem ausgiebigen Testen der Kindeskinder-Gewürze sind wir auch erstaunt, dass sich diese Mischungen für so gut wie jede Schandtat in der Küche eignen dürften. Die sechs Gewürze bilden ein breites Spektrum ab, so dass wir glauben, dass der Großteil der Anforderungen dadurch wirklich abgedeckt sein dürfte.

Schnell mal ein Fertiggericht pimpen, die Nudelsauce aufmotzen, die Pommes würzen, das Grillgut marinieren, ohne jeweils mit zig Gläschen und Tuben hantieren zu müssen, dafür sind die sechs Gewürze wirklich gut geeignet. Für uns sind diese Mischungen ideale Helfer in der Küche, wenn es schnell gehen muss, und man sich nicht ewig Gedanken darüber machen will, was denn nun genau für eine Note im Gericht noch fehlt. Und wir können uns sehr gut vorstellen, dass Leute, die eher wenig kochen oder die keinen Platz für und keine Lust auf 30 oder mehr Gewürze im Schrank haben, mit den Kindeskindern sehr glücklich werden können.

Geschmacklich gab es jetzt keinen Totalausfall, ganz im Gegenteil. Alle Gewürze schmecken toll und haben je nach Anwendungsfall ihre Daseinsberechtigung. Ich persönlich mag zwar immer noch das Ruby Roast am liebsten, während Eden sich unsterblich in die Herbs Harmony verliebt hat, aber im Großen und Ganzen tun sich die geschmacklich alle nicht viel. Letzten Endes kann man wie auch bei Standardgewürzen nach Lust und Laune herum experimentieren. Und das sollte man hier je nach Gusto auch tun. Der Eindruck, den wir vom Erstling Ruby Roast hatten, wurde bestätigt; viel mehr noch sind wir angetan von der breiten Palette, die uns Karl Konrad’s Kindeskinder hier mit wenigen Dosen beschert haben, und glauben: Wirklich für jede Lebenslage ist die richtige Würzung dabei! Alle vier Daumen nach oben von uns!

Disclaimer: Für diesen Beitrag wurden uns PR-Samples und/oder Artikel der/des oben genannten Hersteller/s zur Verfügung gestellt und damit gilt er als WERBUNG. Trotzdem bleibt unsere Berichterstattung objektiv und unsere dargestellten Meinungen sind stets unsere eigenen.

Eventuelle Affiliate-Links werden mit einem (*) markiert. Bei Benutzung der/des Links entstehen dem Benutzer keinerlei Zusatz- oder Mehrkosten.


Schreibe einen Kommentar