produkttest, wir testen für euch

Fruchtpulver von Frooggies

[Werbung] Wir lieben sie alle: Obst, Früchte und Beeren jeglicher Couleur. Und wir wissen alle, dass sie am allerallerbesten schmecken, wenn sie gerade Saison haben und genug Zeit hatten, um ordentlich am Busch, Baum oder Strauch zu reifen und nicht einmal quer über den Globus reisen mussten, ohne wirklich ihr komplettes Potential entfalten zu können. Wir sind momentan zum Beispiel im totalen Erdbeer-Rausch und können aber langsam schon erahnen, dass bald die Johannisbeeren abklatschen wollen. So manövrieren wir uns durch jede Saison, aber auch wir kennen Zeiten, in denen man Lust auf etwas hat, dass man zwar theoretisch kaufen kann, aber nicht sollte. Was macht man da? Nun, geschmacklich scheint man da durchaus etwas machen zu können. Deswegen probieren wir dieses Mal in unserer Testküche die Fruchtpulver der Marke Frooggies aus und schauen, was die so können.

Kaufrausch Test Toastenstein Fruchtpulver Frooggies

Dem ein oder anderen von euch mag Frooggies schon ein Begriff sein, vielleicht durch die Medienauftritte, die sie beispielsweise durch die Sendung „Die Höhle der Löwen“ hatten. Oder ihr seid mehr wie wir und seid über die deutsche Marke via Social Media gestolpert oder kennt sie sogar noch gar nicht. Wie auch immer, unsere persönliche Motivation die Fruchtpulver etwas näher unter die Lupe zu nehmen, ist darin begraben, dass wir das Konzept „Fruchtpulver“ schon eine Weile kennen, begeistert sind und einfach mal testen wollten, was der Markt sonst noch so hergibt. Wenn ihr auch auf Experimentierkurs seid und mal etwas forschen wollt, was so ein Pülverchen alles kann, könnt ihr sie im Onlineshop von Frooggies bekommen. Sie kosten zwischen 9,99 € und 11,99 € für je 100 Gramm.

Etwas günstiger werden sie noch, wenn ihr beim Bestellen unseren Rabatt-Code „TOASTENSTEIN10“ benutzt, damit spart ihr nämlich nochmal satte 10% in eurem Warenkörbchen.

Was ist drin?

Genug Blabla, jetzt mal die Fakten auf den Tisch! Die Fruchtpulver werden in kleinen handlichen Dosen geliefert, die sich praktischerweise auch noch platzsparend stapeln lassen. Damit auf dem Weg kein fruchtiges Maleur passieren kann, haben diese eine Aromaversiegelung aus Metall und das ist auch der einzige Teil der Verpackung der per sofort im Müll landen muss, denn Folienumverpackungen, Tüten und anderen Quatsch gibt es nicht. Und das einzige Plastik an der Verpackung ist der Deckel der Dosen, die, wie wir finden, auch prima nach Verbrauch weiterverwendet werden können, weil sie recht stabil wirken.

Nun aber zur Zutatenliste, denn für die brauchen wir ein bisschen Zeit, Muße und Durchhaltevermögen. Wir machen Spaß! Wenn wir uns beispielsweise das Erdbeer-Fruchtpulver krallen, steht in der Zutatenliste Folgendes: Erdbeeren (gefriergetrocknet und gemahlen). Das war es! Mehr steht da nicht. Wirklich! Es sind keine Süßungsmittel drin. Keine Füll-, Trenn- oder Trägerstoffe. Keine Farbstoffe und, wenn ihr nicht auf Früchte allergisch seid, auch keine Allergene. 100% Frucht und das war es. Selbstredend sind die Fruchtpulver damit auch vegan und frei von, nun ja, allem Möglichen. Im Übrigen ist Frooggies auch biozertifiziert und ein Teil des Sortimentes wird auch in Bioqualität angeboten! Klingt bisher alles zu gut, um wahr zu sein, nicht?

Kaufrausch Test Toastenstein Fruchtpulver Frooggies

Wie schmeckts?

Da man die Fruchtpulver zwar theoretisch auch pur essen kann, wir uns davon aber kein sonderlich erfreuliches Mundgefühl versprochen haben, haben wir jeweils ein Teelöffelchen in neutralen, ungesüßten Pflanzenjoghurt eingerührt und starten unsere Geschmacksexkursion von dort aus. Wohl an…

Erdbeere

Faszinierend. Obwohl von den Früchten nur noch die satte rote Farbe übrig ist, kann man beim Öffnen der Dose noch kleine Erdbeerkerne sehen. Nicht, dass das etwas Besonderes wäre, wenn man davon ausgeht, dass auch wirklich nur die Beeren verarbeitet wurden, aber wir finden das irgendwie überraschend… natürlich. Bei unseren bisherigen Fruchtpulvern gab es das nicht. Geschmacklich ist die Erdbeere sofort identifizierbar. Ist einfach ein ganz typischer Geschmack. Aber eher von den Erdbeeren vom Saisonanfang. Die, die noch leicht säuerlich sind und noch nicht wie pure Süßigkeiten schmecken. Sehr fruchtig, aber auch sehr frisch.

Heidelbeer

Ganz anders als bei der Erdbeer-Version wirkt das Fruchtpulver hier minimal gröber und auch bunter. Eine kleine monochrome Körnchencollage, die deutlich neutraler duftet und etwas verhaltener daher kommt. Wird das Pulver allerdings feucht, entfaltet sich die für Heidelbeeren so typische intensive violett-lilane Farbe. Wirkt ein bisschen beeindruckend, wie sich der Joghurt da plötzlich verfärbt und erinnert ein wenig an die sprudelnden, bunten Badebomben. Geschmacklich ist das Pulver aber in der Tat etwas dezenter. Wie bei frischen Heidelbeeren, ist die Süße sehr mild und braucht ein bisschen Zeit, um sich breit zu machen. Wenn sie aber da ist, ist sie zart und der beerige Geschmack wird nicht von ihr erschlagen. Ein kleines Understatement in Beerenform.

Banane

Jedes Mal ,wenn wir etwas Neues testen und gleich mehrere Geschmacksrichtungen dabei haben, gibt es eine Sorte, gegen die wir grobe Vorbehalte hegen. Und in dieser Runde ist es das Bananen-Fruchtpulver, weil wir alles Bananige irgendwie nicht leiden können. Nicht weil wir Bananen nicht mögen würden, ganz im Gegenteil, aber alles, was Bananen-Geschmack hat, wirkt irgendwie künstlich, chemisch, einfach nur merkwürdig und hat mit echten Bananen nicht mehr viel gemein. Da hier aber nichts anderes als echte Bananen verarbeitet wurden, haben wir nichts zu meckern. Der Geschmack ist absolut authentisch und wir vermuten die Bananen müssen eine leuchtend gelbe Farbe bei der Verarbeitung gehabt haben, denn wie das reife Obst mit dunklen Stellen schmeckt es nicht. Sehr frisch, aber auch sehr leicht und auf der Süßeskala eher im soliden Mittelfeld.

Himbeere

Okay, hier muss man noch einmal einen kurzen Blick auf die Verpackung werfen, denn man kann kaum glauben, dass bei dem Himbeer-Fruchtpulver keine Farbstoffe mit drin sein sollen. Man öffnet die Dose und wird komplett erschlagen von einem, man kann es nicht anderes ausdrücken, leuchtenden Hot Pink! Nachdem man sein Erstaunen über die Farbe verdauen konnte, kommt aber auch gleich die nächste Welle und zwar der Duft. Das dürfte nämlich der intensivste von allen sein und der lässt auch absolut keinen Zweifel, dass es sich hier um Himbeeren handelt. Diese Sorte ist in unserer Auswahl wirklich die Rampensau, auch was den Geschmack angeht. Der ist nämlich nicht mild, sondern ein sauer-süßer Angriff auf die Geschmacksnerven. Super spritzig und erfrischend, aber auch süß an den richtigen Ecken. Das sind vermutlich die Beeren, die wir uns als Kinder schon gerne alle vom Busch gepflückt haben, um sie direkt in den Mund zu stecken.

Fazit

Wir möchten kritisch sein. Möchten wir wirklich. Weil das gerade in dieser Abteilung unseres Blogs mit dazu gehört und weil wir eigentlich auch die Pingel vom Dienst sind. Bei den Furchtpulvern fällt uns das aber etwas schwer. Hier werden keine Sachen verspochen, die es nicht gibt. Auf der Verpackung steht „100% Pures Fruchtpulver“ und genau das haben wir auch bekommen. Nicht mehr und auch ganz bestimmt nicht weniger. Zusätzlich kann man mit den Pulvern auch noch verdammt viel machen. Ob Zum Kochen oder Backen benutzen. Für Joghurt, Eis oder Quark. Oder in Smoothies und Müsli. Das macht sie für uns unheimlich attraktiv, denn sie bleiben keine Zutat, die man nur einmal benutzt und dann nie wieder.

Der einzige Wehmutstropfen könnte vielleicht der Preis sein, von dem wir aber durch unsere bisherige Fruchtpulver-Erfahrung wissen, dass er absolut legitim ist. Findige Leser dürfen selber mal nachrechnen, denn für 100 g Fruchtpulver werden ungefähr 500-1000 g frische Früchte benutzt. Plus Arbeitsaufwand und Verarbeitung. Plus Verpackung. Ihr merkt, worauf wir hinaus wollen. Von daher nochmal die finalen Worte: Däumchen hoch aus der Laborküche!

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