Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen

Vorgestern war noch der 40-Grad-Sommer und übermorgen steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. So gefühlte Wirklichkeiten haben ja mit der Realität wenig bis gar nichts gemein. Aber eines ist wirklich und wahrhaftig wahr: Unsere Birnen-Zwiebel-Fladen sind verflucht lecker und laden zum sofortigen Nachbacken ein!

Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen | Toastenstein

Früher mochte ich ja Weihnachtsmärkte eigentlich ganz gerne. Mit Freunden treffen, ein paar Glühwein trinken und jede Menge Schlemmen! Gebratene Champignons mit Knoblauch-Sauce. Reibekuchen. Rahmfladen. Hach, das war wirklich ganz nett. Konnte man schon so ein-, zweimal machen. Diese Unbescholtenheit ist aber bestimmt – gefühlt – tausend Jahre her. Wenn ich jetzt über den Weihnachtsmarkt gehe oder besser daran vorbei, sehe ich viel zu viele Menschen. Menschen, die an Ständen stehen, an denen sich tote Tiere drehen, was ich, ehrlich gesagt, schon immer widerlich fand. Ich bin in solchen Situationen zwar eher rational denn hypersensibel, aber da vergeht mir mittlerweile echt der Appetit.

Zwar gibt es hier und da veganes Essen, aber ich habe echt keinen Bock, überall nachzufragen oder durch die halbe Stadt zu rennen, um was für mich Essbares zu finden. Und überhaupt, dieses Weihnachten. Wo ist nur die kindliche Faszination abgeblieben? Früher hat man sich wochen-, wenn nicht monatelang darauf gefreut. Klar, auch auf Geschenke, aber so ein Weihnachtsflair war trotzdem irgendwie da, oder? Heute bedeutet Weihnachten irgendwie nur noch Konsum und Stress. (Okay, und immerhin Vorfreude auf den wohlverdienten Urlaub!) Für dieses Jahr wird Weihnachten im Hause Toastenstein abgeblasen! So! (Sorry, Edenschatz, dass Du es so erfährst!*)

Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen | Toastenstein

Um wenigstens etwas positive Erinnerung an Weihnachtsmärkte (oder meinetwegen auch Wintermärkte, von mir aus können sie gerne so heißen ;-)), aufrechtzuerhalten, haben wir uns an neuen Rahmfladen versucht. Unsere Birnen-Zwiebel-Fladen sind schön rauchig, wegen des Cashew-Rahms super sämig und die Kombination aus Birnen und Zwiebeln als Belag passt super zu der prinzipiell rustikaleren Note. Und das Allerbeste an unseren Rahmfladen ist: Ihr müsst sie nicht draußen in der Kälte zwischen vielen Menschen futtern, sondern könnt sie ganz genüsslich zuhause in trauter Heimeligkeit essen! Okay, vorher müsst Ihr sie noch backen. Irgendwas ist ja immer. 😉 Aber es lohnt sich!

*Auch wenn Weihnachten abgeblasen ist, können wir natürlich trotzdem feiern – und zwar das Fest der Liebe! ❤

Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen | Toastenstein

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Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen
Leckeres Essen wie auf dem Weihnachtsmarkt, aber in vegan und ohne viele Menschen? Dann probiert unsere superleckeren Birnen-Zwiebel-Fladen aus!
Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen | Toastenstein
Kochzeit 20 Minuten (+Gehzeit)
Portionen
Stück
Zutaten
Teig
Rahm
Belag
Kochzeit 20 Minuten (+Gehzeit)
Portionen
Stück
Zutaten
Teig
Rahm
Belag
Rauchige Birnen-Zwiebel-Fladen | Toastenstein
Anleitungen
  1. Für den Teig Wasser, Trockenhefe und Zucker in eine kleine Schüssel geben und miteinander verrühren, dann ca. 10 Minuten stehen lassen, bis die Hefe kräftig schäumt.
  2. Mehl, Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben. Dann die Hefemischung hinein gießen und alles zu einem glatten geschmeidigen Teig verkneten.
  3. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für mindestens eine Stunde gehen lassen, bis er sich deutlich vergrößert hat. Danach den Teig in vier Teile teilen, zu dünnen Fladen formen und auf ein Backblech legen.
  4. Für den Rahm die Cashews in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Zum Einweichen für ca. 10 Minuten stehen lassen.
  5. Nun die Cashews und alle restlichen Zutaten in einen Mixer geben und fein pürieren. Anschließend dick auf die vorbereiteten Fladen streichen.
  6. Die Birnen halbieren und entkernen, die Zwiebeln schälen und halbieren. Beides in Scheiben schneiden und damit die Fladen belegen.
  7. Nun werden die fertigen Fladen im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Umluft) für ca. 10 Minuten gebacken, bis die Ränder gut gebräunt und knusprig sind.

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