Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods]

Die erste Suppe inmitten unserer Frankenfoods! Und auch wenn der Name Cheeseburger-Suppe vermuten lässt, dass man irgendwie versuchen muss, die Suppe zwischen zwei Brötchenhälften zu gießen, bleibt das Brot ausnahmsweise mal komplett im Schrank. Außer natürlich, ihr braucht was zum Tunken. Und zum Tunken gibt’s hier ordentlich was!

Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods] | Toastenstein

Wenn es um das Thema „Burgerbrötchen“ geht, ist die Laborküche ein gespaltenes Haus. Maddin liebt die klassischen weichen Burgerbrötchen, die man hervorragend für ein paar Sekunden im Ofen oder auf einer heißen Pfanne anrösten kann. Ein paar Sesamkörnchen obendrauf und man ist der Perfektion sehr nahe.

Ich bekomme bei sowas Pickel und möchte schreiend davonrennen. Mich macht es schier irre, dass diese blöden Brötchen schon beim Anschauen auseinander fallen und im Endeffekt mehr auf meinem Schoß als in meinem Mund landet. Ich benutze lieber normale Brötchen oder Toasties. Die haben einfach ein bisschen mehr Substanz und sind robuster.

Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods] | Toastenstein

„Aber Brötchen sind immer scheiße! Die sind nämlich aus Kohlenhydraten. Und Kohlenhydrate sind Pest und Cholera der Neuzeit“ – wird es jetzt irgendjemandem durch den Kopf gehen.

Jemandem, der bei einem Burger dann das Brötchen weglässt, sich aber nicht traut zu sagen, dass es nur Bratlinge zum Mittag gibt. Jemand, der beim Anblick von Pancakes und Nudelsalat unkontrollierbare Schweißausbrüche bekommt. Wir fragen uns zwar, wie so ein jemand es ganz hierher geschafft hat, denn bei uns gibt es bekanntermaßen Carbs mit Carbs dazu, und wer noch freudig genug ist, bekommt auch noch ein paar mehr Carbs. Aber hey, für genau so einen jemand könnte unsere Cheeseburger-Suppe etwas sein…

…die kommt nämlich komplett ohne gottverdammtes Burgerbrötchen aus. Vielleicht nicht gänzlich ohne Kohlenhydrate, aber hey, wir bemühen uns hier so gut wir können! Die Revolution kam auch nicht an einem Tag.

Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods] | Toastenstein

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Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods]
Burger in Suppenform? Wie soll denn das gehen? Na, so wie hier! Mit unserer Cheeseburger-Suppe kann man beherzt vom Löffel in den Mund leben und kulinarische Höhenflüge erleben…
Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods] | Toastenstein
Kochzeit 45 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Suppeneinlage
Suppenbasis
Kochzeit 45 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Suppeneinlage
Suppenbasis
Vegane Cheeseburger-Suppe [Frankenfoods] | Toastenstein
Anleitungen
  1. Als erstes wird das vegane Hackfleisch vorbereitet. Dazu das Sojagranulat in eine Schüssel geben, mit den 150ml Gemüsebrühe übergießen und für 10 Minuten durchziehen lassen. Danach in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten, bis das Hack etwas gebräunt ist.
  2. In der Zwischenzeit den Stangensellerie waschen und in Scheiben schneiden, die Zwiebeln schälen und grob würfeln und die Möhren schälen und grob raspeln. Alles zusammen in einer Pfanne für ca. 10 Minuten andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
  3. In einen großen Topf werden alle Zutaten für die Suppenbasis gegeben, fein püriert und zum Köcheln gebracht.
  4. Anschließend das Sojahack und das vorbereitete Gemüse hineingeben, gut umrühren und zugedeckt für ca. 15 Minuten köcheln lassen.
  5. Zum Schluss die Tomaten grob zerkleinern und mit unter die Suppe mischen, kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Suppe ist schon fertig!
Rezept Hinweise

*Sojagranulat ist selbstverständlich nicht eure einzige Option. Zerkrümeltes Tofu, Lupinen- oder Sonnenblumenhack oder auch Linsen sollten eine gute Alternative sein.

Übrigens: So ein paar klein geschnittene Gewürzgürkchen machen sich erstaunlich gut in der Suppe!


2 Kommentare

  • Nicole

    14. November 2019

    Hallo, was für einen Frischkäse nutzt ihr für eure Rezepte immer? Ich bin bei der Auswahl immer ein wenig überfordert, habt ihr da eine Empfehlung? 🙂 Viele Grüße und danke für das tolle Rezept! Nicole

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    • Eden

      14. November 2019

      Hallöchen Nicole,

      für dieses Rezept haben wir die Frischkäsealternative von Made with Luve ais Lupinen benutzt.
      Selbst frisch aus dem Kühlschrank ist der unheilich weich und cremig. (Schmeckt auch unheimlich lecker mit Marmelade drauf!)

      Wenn der nichts für dich ist, können wir aber auch den Klassiker von Simply V oder von Bedda empfehlen. Haben wir beide ausprobiert und für gut befunden. (Funktionieren beide etwas besser für Cheesecake, weil die insgesamt fester sind.)

      Viel Spaß beim Nachkochen und weiterhin frohes Toasten!
      Eden

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