Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe

In meiner Jugendzeit hatte ich diverse Endgegner auf dem Essenstisch, gegen die einfach kein Kraut gewachsen war: Blumenkohl zum Beispiel. Oder Spargel. Am schlimmsten fand ich aber ganz eindeutig Grünkohl. Wie gut, dass ich aus dem Alter raus und mittlerweile nicht mehr ganz so pingelig bin… Und unter anderem unsere cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe nun zu meinen Verbündeten zähle!

Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe | Toastenstein

Nicht, dass ich es jemals gegessen hätte, aber klingt “Grünkohl mit Pinkel” nicht schon ganz fürchterlich? Schon der Gedanke daran war ein Graus für mich. Vom Geruch des gekochten Grünkohls einmal ganz zu schweigen. Das mögen natürlich diejenigen unter Euch anders sehen, die damit aufgewachsen sind und noch kindlich verklärte Erinnerungen an dieses Gericht von Oma, Papa oder Jahrmarkt haben. Für mich war da damals einfach Schluss. Zuhause war jetzt Grünkohl glücklicherweise nicht so sehr angesagt, aber unterwegs auf der Kirmes oder bei Sportfesten wurde man immer wieder konfrontiert.

Meine Meinung zu Grünkohl hat sich, ehrlich gesagt, erst mit Toastenstein geändert – und zwar in Form unserer Grünkohl-Lasagne. Vorher hatte ich eigentlich null Berührungspunkte mit dem Kohl. Und auch wenig Interesse, daran etwas ändern zu wollen. Aber in Form einer Lasagne kann man natürlich ein bisschen aufgeschlossener sein und dem Wintergemüse noch eine Chance geben, nicht? Und nun stellt die Grünkohl-Lasagne wahrscheinlich das von uns selbst am häufigsten nachgekochte Rezept dar! Ich liebe es! Und eigentlich ist Grünkohl jetzt auch nicht viel anders als Spinat. Den ich übrigens schon immer mochte.

Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe | Toastenstein

Aber um heutzutage deftig warm zu essen, muss man ja glücklicherweise auch nicht mehr Wurstwaren in jedweder Couleur in den Topf packen. Unsere Kartoffel-Grünkohl-Suppe erledigt den Job auch ganz hervorragend, schmeckt herrlich deftig und duftet auch – oder gerade deshalb (?) – dank des Grünkohls wunderbar lecker. Ich habe den Grünkohl bezwungen, er ist mein Freund geworden und er ergänzt sich hier perfekt mit den Kartoffeln. Und über die kann ich einfach kein schlechtes Wort verlieren. Kartoffeln gehen ja wirklich immer! Nicht nur in Form von Chips und Pommes, sondern auch als Suppe. 😉

Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe | Toastenstein

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Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe
Kartoffelsuppe einmal anders: Unsere Kartoffel-Grünkohl-Suppe ist schön cremig und deftig, aber auch schön herzhaft und vor allem superlecker!
Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe | Toastenstein
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Cremige Kartoffel-Grünkohl-Suppe | Toastenstein
Anleitungen
  1. Als erstes wird das Gemüse vorbereitet. Dazu die Kartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden. Den Stangensellerie und die Zwiebel klein würfeln und die Möhren grob raspeln.
  2. In einen Topf mit etwas Öl die Zwiebeln und den Sellerie geben und garen, bis die Zwiebeln glasig sind. Nun die Kartoffeln hinzufügen und weitere 5 Minuten brutzeln lassen.
  3. Die Gewürze dazu geben und mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen.
  4. Möhren und Grünkohl hinzufügen und die Suppe zugedeckt bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis die Kartoffeln weich sind. (Gelegentlich umrühren nicht vergessen!)
  5. Zum Schluss kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig!
Rezept Hinweise

Wer der Suppe noch etwas mehr Einlage verpassen möchte, kann auch noch etwas Räuchertofu dazu geben. Schmeckt schön herzhaft und die Rauchnote passt perfekt zum Rest der Suppe.


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