Frittierter Rosenkohl am Spieß

Wir werfen mal kurz einen Blick in der Kalender der kuriosen Feiertagen und stellen fest, dass uns fast ein echtes Schmankerl entgangen wäre: der Hast-du-gepupst-Tag! Und was könnte an so einem epochal wichtigen Tag Besseres passen als frittierter Rosenkohl am Spieß?

Frittierter Rosenkohl am Spieß | Toastenstein

Wir haben jetzt multiple Möglichkeiten, wie wir mit dem Thema des Tages umgehen wollen. Ich kann einen ganzen Blogbeitrag über Flatulenzen verfassen. Alternativ wäre auch möglich, die Situationskomik von pupsenden Haustieren zu erörtern. Oder wir reden über Rosenkohl. Wenn ich Teil eines Improvisationstheaters wäre, würde ich das jetzt mal ganz random in den Raum werfen und schauen, was dabei rauskommt…

Aber hier sitze ich nur. Und denke an meine schlimmsten Erfahrungen mit Pupsen und Rosenkohl zurück. Der gemeinsame Nenner von beidem ist das „vegan sein“. Zumindest in der Anfangsphase. Als mein Körper überschwemmt wurde mit Bohnen, Linsen und Kohl jeglicher Couleur und mir über die Organ-Gewerkschaft den Streik verkündet hat. Blähbauch deluxe… Mit meinem obersten Hosenknopf hätte ich jedem Sniper Konkurrenz machen können.

Frittierter Rosenkohl am Spieß | Toastenstein

Und nu? Ich sag mal so: Maddin und ich haben den frittierten Rosenkohl am Spieß beim Fernsehen weggemäht, als wenn es kein Morgen mehr gibt. Mein Bauch hat danach nur müde gegähnt. Nicht einmal einen kleinen Pups war das Rosenkohlmassaker wert. Nach gut fünf Jahren Veganertum hat sich die Phase der spontanen Selbstentzündung also wieder gelegt. Fröhliche Darmgesundheit und so… Gibt das jetzt jemandem Hoffnung?

Falls nicht, bleibt als Alternative immer noch jegliche Schuld von sich zu weisen und den Goldfisch zu beschuldigen. Die Viecher sind berühmt und berüchtigt dafür, wahre Blähmonster zu sein. Blub blub… und plötzlich muss der Giftgasalarm ausgelöst werden. Okay, ich hör ja schon auf. Dieser Blogbeitrag wird jetzt beendet, und dieses Thema wird hoffnungsvoll auch erst mal nicht mehr auf der To-Do-Liste stehen. In diesem Sinne: Sag mal, hast du gepupst?

Frittierter Rosenkohl am Spieß | Toastenstein

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Frittierter Rosenkohl am Spieß
Frittierter Rosenkohl am Spieß – der kleine Kohl hat noch immer nicht genug Fans, wenn es nach uns geht. Aber vielleicht ändert dieses Rezept ja alles…
Frittierter Rosenkohl am Spieß | Toastenstein
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Frittierter Rosenkohl am Spieß | Toastenstein
Anleitungen
  1. Den trockenen Strunk vom Rosenkohl abschneiden und kreuzförmig mit einem Messer einstechen. (Das hilft beim gleichmäßigen Garen!) Welke Blätter entfernen.
  2. Nun je drei bis vier Rosenkohlröschen auf einen Holzspieß piksen.
  3. Für den Backteig alle Zutaten in einen Mixbecher geben und mit einem Schneebesen glatt rühren.
  4. Das Öl in einem Topf geben und erhitzen. (Die richtige Temperatur ist erreicht, wenn man ein Holzstäbchen reinhält und es zu sprudeln beginnt.)
  5. Nun die Spieße in den Teig tunken, etwas abtropfen lassen und ins heiße Öl geben. Ausbacken bis sie knusprig braun sind.
  6. Die fertigen Spieße auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller legen und essen, solange sie noch heiß sind!
Rezept Hinweise

Solltet ihr nicht alle Spieße auf einmal essen, kann man sie am nächsten Tag im Backofen nochmal knusprig aufbacken.

Wir haben zu den Spießen einen Joghurt-Dip mit Senf und Sriracha gegessen. 😉


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