Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen

Tadaaaa: Diese Woche ist Tag des Apfelkuchens! Nicht, dass man für Kuchen wirklich eine Ausrede bräuchte, aber das ist schon eine außergewöhnlich großartige Gelegenheit, um mal wieder zu backen. Findet ihr nicht? Wohl an, auf in den nächsten Zuckerschock, die Kalorien wollen schließlich gemästet werden. Hier kommt unser Apfel-Karamell-Kuchen.

Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen | Toastenstein

Momentan stehen rund um mein Haus die Apfelbäume in voller Blüte. Das sieht total schön aus, und ich genieße die Aussicht aus dem Fenster. Aber für hier drinnen bedeutet das Trubel. Eine gottverdammte Menge Trubel. Der kleine dicke Kater begreift nämlich gerade, dass die Invasion seiner heimischen Gefilde durch hunderte kleine blühende Draußens begonnen hat.

Er beäugt sie kritisch. Betatscht sie. Zerquetscht sie. Oder er rutscht mit ihnen quer durch die Wohnung, um sie unter die Regale zu schieben. Und wenn er nicht mehr dran kommt, schnauft er missmutig und sucht sich neue Opfer. Es sind ja genug da. Und in seltenen Fällen sitzt er mit diesem irren, nervösen Blick vor mir und schmatzt glücklich vor sich hin, während ihm noch ein Blütenblatt am Bart hängt. Ich sag mal so, mein Staubsauger und ich haben zurzeit einen Field Trip.

Und ich bin dankbar, für jede Blüte, die nicht in meiner Wohnung landet. Nicht wegen des Drecks. Ich will, dass die am Baum bleiben! Jede Blüte trägt immerhin das Potenzial, ein Apfel zu werden. Und davon will ich ganz ganz viele haben…

Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen | Toastenstein

…damit ich dann später im Herbst wieder mit dem Schrubber bewaffnet durch den Garten pilgern kann, um sie vom Baum zu schießen. (Ja, ich hab auch einen fancy Apfelpflücker. Aber meine mittellose Vergangenheit trägt Nostalgie in sich!) Und dann gibt’s Äpfel in jeglicher Couleur. Auf Pizza, als Cremetörtchen, in Marmelade, als Blondies oder Käsekuchen im Glas. Halleluja… the sky is the limit!

Aber lasst uns erst einmal mit einem höllisch saftigen und zuckersüßen Apfel-Karamell-Kuchen starten. Die Weltherrschaft kommt dann später.

Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen | Toastenstein

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Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen
Saftig, süß und fruchtig. Eine Kombination, die Glückseligkeit inne hat. Und ganz einfach selber zu machen mit unserem Rezept für Apfel-Karamell-Kuchen!
Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen | Toastenstein
Portionen
Kuchen (26cm)
Zutaten
Kuchen
Karamell
Portionen
Kuchen (26cm)
Zutaten
Kuchen
Karamell
Apfel-Karamell-Kuchen mit Pekannüssen | Toastenstein
Anleitungen
  1. Als erstes die Äpfel in grobe Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Mit Zimt bestreuen und gut durchrühren, damit der Zimt sich überall verteilt.
  2. Nun alle trockenen Zutaten für den Teig in eine Rührschüssel geben und vermischen. Dann die feuchten Zutaten hinzufügen und alles rasch zu einem glatten Teig verrühren.
  3. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26er) füllen und glattstreichen. Dann die vorbereiteten Äpfel darauf verteilen und in den Teig drücken.
  4. Den Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 170° (Umluft) für ca. 50 Minuten backen. (Sollte der Kuchen zu dunkel werden, mit etwas Alufolie abdecken!) Danach gut abkühlen lassen.
  5. Für das Karamell die Butter und den Zucker in einen Topf geben und erhitzen, bis der Zucker sich auflöst. Dabei immer fleißig rühren. (Sieht so aus, als wenn die Masse sich nicht verbinden möchte, aber einfach weiter rühren!) Wenn das Karamell anfängt, Farbe zu bekommen, sofort vom Herd nehmen, damit es nicht anbrennt.
  6. Nun die Sahne hinzufügen und alles kräftig verrühren. (Das Karamell sollte dann sofort beginnen einzudicken.)
  7. Zum Schluss die Pekannüsse unter das Karamell rühren und die Mischung über den ausgekühlten Kuchen kleckern. Fertig!
Rezept Hinweise

Der Rührteig ist relativ feucht. Wenn er länger lagert, wird das Karamell langsam in den Kuchen einziehen und "verschwinden". Dem Geschmack tut das keinen Abbruch, nur der Optik. 😉


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