Vegane Zucchini-Carbonara mit Räuchertofu

Eine durch und durch cremige Sauce ohne die üblichen Verdächtigen wie Sahne oder Cashews? Japp, hier seid ihr an der richtigen Adresse. Unsere Zucchini-Carbonara ist genau das und noch so viel mehr. Vor allem aber lecker!

Vegane Zucchini-Carbonara mit Räuchertofu | Toastenstein

Falls ihr euch noch dran erinnert, wir hatten vor ein paar Wochen ein Rezept für Nudelsauce aus Tomaten, Paprika und Cashews gepostet. Super cremig, super herzhaft und mit einer ordentlichen Portion Knoblauch auch ein kleines bisschen stinkig, aber sooo lecker! Das war Teil Eins unserer persönlichen Nudelsaucen-Odyssee. Und heute folgt der zweite Teil, damit ihr gleich noch etwas Neues ausprobieren könnt: Zucchini-Carbonara! Klingt komisch, aber wartet ab…

Rezepte für vegane Carbonara habe ich schon zuhauf entdeckt, getestet und für teilweise gut, super oder eher meh befunden. Und es scheint einen einstimmigen Konsens zu geben, dass die größte Challenge in der Basis der hellen Sauce liegt. Entweder geht man den direkten und unkomplizierten Weg und benutzt einfach Pflanzensahne oder macht eine klassische Mehlschwitze aus Pflanzenmilch und Margarine. Oder man wird erfinderisch und benutzt Seitentofu, Cashews oder Mandeln.

Nichts davon klingt jetzt absolut falsch, aber eben auch nicht so richtig richtig. Ich hab‘ nichts gegen cremige und sahnige Saucen! Mein Problem liegt darin, dass es bei einer Carbonara eben auch nicht viel mehr gibt! Keine lustigen Gemüseschnippsel. Keine Fleischbällchen aus Bohnen oder Gemüse. Kein Bombardement aus Kräutern. Carbonara ist eine ziemliche nüchterne Angelegenheit…

Vegane Zucchini-Carbonara mit Räuchertofu | Toastenstein

…muss sie aber natürlich nicht sein! Wir wissen (meistens), was wir in der Laborküche tun, und können auch an so einer Carbonara noch ein bisschen was reißen, damit sie dem geneigten Veggiebauch etwas mehr entgegenkommt. In unserem Rezept benutzen wir dafür nämlich Zucchini und die macht das Rezept nicht weniger aufwendig, aber genauso cremig wie alle anderen Alternativen! Bevor ihr jetzt die Nase rümpft, probiert sie aus! Wirklich! Wir sind uns nämlich relativ einig hier, dass die Zucchini-Carbonara zu einer unserer besten Saucen gehört!

Außerdem ist sie die perfekte Möglichkeit, um quakigen Gemüseverweigerern doch noch ein paar Vitamine unter zu schmuggeln. 😉

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Vegane Zucchini-Carbonara mit Räuchertofu
Vegane Carbonara mit einer Basis ohne Sahne oder pürierte Nüsse? Aber ja doch! Unser Rezept für Zucchini-Carbonara ist so unschlagbar einfach und trotzdem wahnsinnig lecker, dass es fast schon verboten gehört!
Vegane Zucchini-Carbonara mit Räuchertofu
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Vegane Zucchini-Carbonara mit Räuchertofu
Anleitungen
  1. Die Zucchini und den Knoblauch schälen und in grobe Stücke schneiden.
  2. Beides in eine Pfanne mit etwas Öl geben und garen, bis die Zucchini weich ist. (Wichtig! Die Zucchini sollte keine Farbe bekommen, also oft wenden!)
  3. Mit den anderen Zutaten, bis auf das Räuchertofu, in einen Mixer geben und cremig pürieren.
  4. Das Räuchertofu in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl knusprig anbraten. Dann die Carbonara hinzufügen und kurz aufkochen lassen und kräftig mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken. Fertig!
Rezept Hinweise

Die Schale der Zucchini wird nur entfernt, damit die Sauce nicht grün wird. (Traditionell ist Carbonara eine helle Sauce.) Wen eine grüne Sauce nicht stört, lässt die Schale einfach dran. Alternativ kann man sie aber auch in einen Salat geben. Also nicht wegwerfen!

Wir haben auf den Bildern ordinäre Spaghetti benutzt, euch steht natürlich frei die Sauce auch zu anderen Nudeln zu essen. 😉


2 Kommentare

  • Christian Pilz

    30. August 2018

    Lecker 😋

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  • Claudia

    30. August 2018

    Hört sich genial an liebe Eden. Noch ist ja Zucchinischwemme. Da kommt das GEricht doch gerade richtig ;-). Danke dafür!
    Liebe Grüße Claudia von
    https://gemueseliebelei.com

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