Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott

Es lebe der Lebkuchen! Und warum ich das nicht nur in voller Begeisterung für unser Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott in die Welt hinaus brüllen möchte, sondern wortwörtlich auch so meine, das könnt ihr bei einem Löffelchen von unserem Eis hier nachlesen…

Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott | Toastenstein

Früher, in meiner kindlichen Krümelphase, war ich besonders zur Weihnachtszeit immer zu Tode betrübt, dass bei uns die Lebkuchen im Wohnzimmer aufbewahrt wurden und nicht bei mir im Kinderzimmer. Nicht (nur), weil ich schon damals einen schrecklich süßen Zahn hatte, aber so konnte ich nachts nie beim großen Lebkuchenspektakel dabei sein.

Denn nachts, wenn alle ins Bett gegangen sind, erwachen die Lebkuchen zum Leben und hüpfen vom bunten Teller und toben durchs Haus. Warum sonst heißen die sonst „Lebkuchen“? Lebendiger wird man ja nicht, wenn man sie isst, also blieb nur diese eine Möglichkeit. Ein bisschen wie Toy Story für Naschzeug. Dass sie ihren Namen vom lateinischen Wort Libum, was so viel wie Fladen heißt, haben, das wusste ich damals nicht. Und ehrlich gesagt hat mir die andere Erklärung auch viel besser gefallen.Fladenkuchen klingt nicht wirklich nach einem Happening…

Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott | Toastenstein

Lebkuchen-Eis hingegen klingt, als wenn es mich über den grauenvollen Wissensschatz des Erwachsenseins hinwegtrösten könnte. Eis, das ist etwas, für das man nie zu alt und nie zu jung ist. Und das bleibt auch so, bis man bereit ist, auf die Insel mit Elvis und Kurt Cobain zu flüchten.

Addieren wir noch Bratapfel-Kompott hinzu, wäre ich eigentlich fast bereit, für meinen Antritt ins Nirvana… oder einen Termin beim Zahnarzt, weil Karius und Baktus (Kennt die noch jemand? Nur ich? Okay.) bis heute keine wirklichen Freunde von meinem süßen Zahn geworden sind. Aber das ist ein anderes Thema. Ein Thema, das ich gerne mit einem Löffelchen Eis wieder herunterschlucke und zu ignorieren versuche…

Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott | Toastenstein

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Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott | Toastenstein
Eis funktioniert ja zu jeder Jahreszeit. Auch jetzt im Winter! Gerade wenn es Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott ist. Das schmeckt nämlich auch besonders gut, wenn man sich in der Wolldecke versteckt, während es draußen schneit.
Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott | Toastenstein
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Lebkuchen-Eis
Bratapfel-Kompott
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Lebkuchen-Eis
Bratapfel-Kompott
Lebkuchen-Eis mit Bratapfel-Kompott | Toastenstein
Anleitungen
  1. Die Lebkuchenherzen in grobe Stücke schneiden und zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Mixer geben und pürieren, bis keine groben Stücke mehr übrig sind.
  2. Die Eismasse anschließend in eine Eismaschine füllen und verarbeiten, bis sie die richtige Konsistenz bzw. Festigkeit erreicht hat.
  3. Wer keine Eismaschine hat, kann die Masse in (Silikn-)Förmchen füllen und im Gefrierschrank fest werden lassen. Vor dem Verzehr dann rechtzeitig aus dem Froster nehmen und etwas antauen lassen.
  4. Für das Apfelkompott die Äpfel schälen und in grobe Stücke schneiden. Anschließend mit den restlichen Zutaten, bis auf die Mandeln, in einen Topf geben und kochen, bis die Äpfel weich sind und leicht zerfallen.
  5. Zum Schluss die Mandeln unter das Kompott rühren und das Kompott zum fertigen Eis servieren.

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