Extraschokoladige Schokobon-Schnitten [Sprouts & Nuts]

IT’S SWAP TIME, BABY! Macht euch schon mal einen Termin beim Zahnarzt eures Vertrauens, diese Woche gehen wir nämlich all in, wenn’s um Schokolade geht! Wir tauschen Rezepte mit der Meisterin des süßen Zahns und hoffen, dass sich unsere Schokobon-Schnitten als würdig erweisen werden…

Extraschokoladige Schokobon-Schnitten | Toastenstein

…denn was unsere Recipe Swaps angeht, sind wir fast schon wieder etwas aus der Übung gekommen. Der letzte fand statt, als es noch warmes, sonniges Wetter gab und man noch ohne Probleme Rezepte für Grillpartys aus den Angeln heben konnte. Was wir mit dem knackig-frischen Gnocchi-Salat mit Kichererbsenfeta und Cutiekullas Hilfe zweifelsfrei gemacht haben. Aber nun schauen wir morgens aus frostbehangenen Fenstern und müssen die Autos frei kratzen. Ein bisschen mehr wärmender Winterspeck kann also nicht schaden, also lassen wir es für unseren ersten Recipe Swap dieses Jahr mal ordentlich krachen!

Denn gegen die Königin der süßen Versuchungen anzutreten, ist nicht nur ein Kräftemessen in der Küche, sondern auch mit dem Hosenbund. Darum gibt es heute zu unserem üblichen Laborkittel-Ensemble auch eine schicke Jogginghose, und wir rollen fast sportlich den grünen Monsterteppich aus füüür: Sarah von Sprouts and Nuts! Dem geneigten Publikum diverser veganer Facebook-Gruppen ist sie sicherlich schon bekannt oder zumindest schon aufgefallen. Vor allem durch ihren Vake your Candy-Brand Friday, bei dem jede Woche zwei süße Giganten via Publikumswahl gegeneinander antreten können. (Wir beten immer noch für das Kinder Country!)

Und auch wir sind das erste Mal auf Sarah und Sprouts and Nuts durch eine süße Kreation aufmerksam geworden. Ich erinnere mich nämlich noch, wie ich durch meinen Feed scrollte und meine Augen an ihren Bounty-Schnitten kleben geblieben sind. Kokos, Kuchen, Schokolade… besser wird’s ja eigentlich nicht mehr, oder? Zumindest dachte ich das, als ich Maddin freudestrahlend das Handy mit dem Rezept unter die Nase gehalten habe. Aber wollen wir mal sehen…

Extraschokoladige Schokobon-Schnitten | Toastenstein

…denn wir haben bei Sarah nicht nur das Rezept für die Schnitten mitgehen lassen, sondern haben uns auf dem Weg nach draußen auch noch schnell das für die Schokobons eingesteckt. Viel hilft viel – und wenn man zwei zum Preis von einem bekommen kann, warum dann nicht klotzen anstatt kleckern?!

Nun, weil man bei solchen waghalsigen Experimenten eventuell Gefahr läuft, dass sie nicht funktionieren und man dann die doppelte Menge an Kuchen um die Ecke bringen muss. Ich sage nicht, dass uns das passiert ist. Auch nicht, dass wir momentan erstmal keinen Kuchen mehr sehen können. Ich sage nur, dass sich jegliches Experimentieren mehr als bezahlt gemacht hat, denn die Schokobon-Schnitten gehören zu einem unserer besten Rezepte. Besonders, wenn man Maddins Schippchen vertraut, nachdem es hieß „Kuchen ist aus. Alles weg!“

Ihr wisst, was das heißt: brandheiße Empfehlung, das Rezept für die Schokobon-Schnitten zu testen! Und bevor ihr das macht, schaut auch mal kurz bei Sprouts and Nuts vorbei. Welches Rezept Sarah aus der Laborküche hat mitgehen lassen, wissen wir nämlich auch noch nicht. Wir verwetten aber einen Arbeitstag mit Igor darauf, dass es etwas Süßes sein könnte…

Extraschokoladige Schokobon-Schnitten | Toastenstein

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Extraschokoladige Schokobon-Schnitten [Sprouts & Nuts]
Bon für Bon, so macht das Sinn, ist überhaupt keine Milch mit drin! Unsere Schokobon-Schnitten sind nämlich vegan, aber dafür Bissen für Bissen eine schokoladige Gaumenfreude!
Extraschokoladige Schokobon-Schnitten
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Boden
Milchschicht
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Boden
Milchschicht
Extraschokoladige Schokobon-Schnitten
Anleitungen
  1. Für den Boden alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. Dann die flüssigen Zutaten hinzufügen und rasch zu einem gleichmäßigen Teig verrühren.
  2. Den fertigen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Backform (21x25cm) füllen und glatt streichen. Dann im vorgeheizten Backofen bei 180° (Umluft) für ca. 15 Minuten backen. Anschließend komplett auskühlen lassen, aber nicht aus der Form lösen.
  3. Für die Milchschicht den festen Teil der Kokosmilch in einen kleinen Topf geben, kurz aufkochen lassen und wieder vom Herd nehmen. Dann die weiße Schokolade und die Nüsse unterrühren, bis sich alles gleichmäßig verbunden hat. Vor dem Weiterverarbeiten etwas herunter kühlen lassen.
  4. Nun die Milchcreme gleichmäßig auf dem Boden verteilen und ggf. etwas glatt streichen.
  5. Die Schokolade für die Glasur grob hacken und zusammen mit dem Kokosöl im Wasserbad erhitzen, bis sie flüssig wird. Dann langsam und gleichmäßig auf der Milchschicht verteilen. Anschließend für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
Rezept Hinweise

Falls die Schokolade im Kühlschrank zu fest geworden ist, den Kuchen einfach für 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen oder zum Schneiden ein heiß abgespültes Messer benutzen.

*ACHTUNG! Der Anteil des Kokosnussextrakts, das ist der feste Teil, in der Kokosmilch ist wichtig. Bei einer 70%igen entspricht dies ca. 180 Gramm. Wenn der Anteil zu hoch ist, dauert es ewig, bis die Masse wieder eindickt, und sie wird auch nicht 100%ig fest.


20 Kommentare

  • Maike

    24. Januar 2019

    Hallo 🙂 bin gerade dabei eure tollen Schokobon-Schnitten zu zaubern. Leider wird die Milchcreme nicht fest, ich habe Angst, die Schnitten zu schneiden…was habe ich wohl falsch gemacht? (Von den Zutatenangaben habe ich alles eingehalten)

    Schmeckt übrigens auch flüssig mega lecker 😀

    Reply
    • Eden

      24. Januar 2019

      Hallo Maike,

      hast du zufällig die Schokolade von iChoc benutzt? Gestern hatte sich auch schon jemand gemeldet, bei dem die leider nicht richtig fest werden wollte und eher wie Geele war. Sehr ärgerlich.

      Falls nicht: Wie lange standen deine Schnitten denn im Kühlschrank?

      Toastige Grüße
      Eden

      Reply
    • Maike

      24. Januar 2019

      Ahhh…alles auf Anfang, nach etwas längerem kaltstellen ist alles fest geworden! Vielen Dank für dieses tolle Rezept!

      Reply
      • Eden

        24. Januar 2019

        Oh Maike! Uns fällt ein Stein vom Herzen! Wir sind schon ganz zerknittert und beratschlagen uns, wie wir am besten einen Breitbandtest machen können, um den Fehler zu finden.

        Aber an dieser Stelle bleibt uns ja, Monster sei Dank, nur noch einen guten Appetit zu wünschen! 😀 Schön, dass es doch noch geklappt hat!

        Reply
  • Elo

    24. Januar 2019

    Bei mir wurde die Creme leider auch nicht fest 😔 dabei stand alles lange im Kühlschrank. Aber ich stimme Maike zu, es isst sich auch gut flüssig… fast so wie Schokokuchen mit Vanillesoße !

    Reply
    • Eden

      24. Januar 2019

      Liebe Elo,

      magst du uns verraten welche Schokolade du benutzt hast? Wir werden das Rezept nochmal in verschiedenen Varianten ausprobieren um dem auf die Spur zu gehen. Das ist einfach so ärgerlich, wenn das nicht funktiniert wie es soll.

      Ist aber zumindest ein kleiner Wehmutstropfen, dass die Masse auch flüssig schmeckt! 🙂

      Toastige Grüße
      Eden

      Reply
      • Elo

        25. Januar 2019

        Hallo,

        Danke für die Antwort! Habe nicht die Schoko von iChoc benutzt, dachte es macht keinen großen Unterschied welche Schokolade man benutzt… anscheinend doch!

        Alles Liebe,
        Elo

        Reply
        • Eden

          25. Januar 2019

          Liebe Elo,

          du hast vollkommen Recht gehabt. Die Schokolade macht wirklich keinen großen Unterschied. Wir haben die Fehlerquelle gefunden und es war die Kokosmilch bzw. der Anteil an Kokosnussextrakt in der Kokosmilch.

          Einen Beitrag mit Bildern vom Test findest du bei uns auf Facebook!

          Toastige Grüße
          Eden

          Reply
  • Maike

    25. Januar 2019

    Vielen vielen Dank für eure Mühen. Wahrscheinlich braucht iChoc einfach etwas länger um fest zu werden (hatte es jetzt etwa drei Stunden im Kühlschrank)
    Jetzt ist die Creme und überhaupt alles ganz zauberhaft! <3

    Reply
  • Laura

    25. Januar 2019

    Hallo,
    Mal eine Frage: schmeckt das Ergebnis sehr nach Kokos?
    Ich bin nämlich überhaupt kein Kokos-Fan und frage mich, wie sehr der Geschmack davon rauskommt und ob sich das ausprobieren für mich lohnt!
    Danke schon Mal 🙂

    Reply
    • Eden

      25. Januar 2019

      Hallöchen Laura,

      das können wir leider gar nicht so genau sagen, denn das hängt extrem stark von der Kokosmilch ab. Es gibt welche, die schmecken seeehr nussig und welche, die sind sehr mild und milchig. Wenn du eine gefunden hast, die dir beim Kochen schmeckt, sollte die aber auch für dieses Rezept funktionieren.

      Fröhliches Toasten
      Eden

      PS: Bitte beachten, wir haben das Rezept leicht korrigiert, weil es ein paar Probleme gab! 😉

      Reply
  • Anonymous

    25. Januar 2019

    Gestern wollte ich meiner Tochter die Teigschüssel zum ausschlecken gegeben, aber der rohe Teig schmeckte ihr zu sehr nach Kokos und das mag sie auch gar nicht. Gerade eben hat sie das “Gesamtpaket“ gegessen und sie sagt, dass sie kein Kokos mehr heraus schmeckt. Ich finde, er hat noch eine ganz leichte Note, aber wirklich dezent.

    Reply
  • Yvonne

    2. Februar 2019

    Wow, das sieht total lecker aus :-).. wisst ihr zufällig wieviel kcal das auf 100 g ca hat? LG, Yvonne

    Reply
    • Eden

      2. Februar 2019

      Hey Yvonne,

      wenn wir dir jetzt sagen, dass es “zu viele” sind, wird dir das nicht wirklich helfen, oder? 😉 Tut uns sehr leid, aber da sind wir total überfragt. Wir berechnen die Kalorien nie.

      Fröhliches Toasten (und Backen!)
      Eden

      Reply
      • Yvonne

        3. Februar 2019

        Hi, ich habs mal anhand eurer Angaben durchgerechnet. Es sind ca. 310 kcal auf 100 g, d.h. 1 Stück hätte ca. 390 kcal. Vielleicht gönne ich es mir mal nach meiner Diät :-).. hört sich nämlich total lecker an. LG, Yvonne

        Reply
        • Maddin

          3. Februar 2019

          Hallo Yvonne,

          danke fürs Nachrechnen, das ist wirklich interessant zu wissen!

          Und hilft vielleicht auch dem einen oder anderen bei der Entscheidungsfindung.

          Wir finden auf jeden Fall, dass die Schnitten jede einzelne Kalorie wert sind. 😉
          Und hoffen, dass Du jetzt etwas hast, worauf Du Dich freuen kannst.

          Viel Erfolg dabei und schönen Restsonntag,
          Maddin

          Reply
  • Anna Korhammer

    3. Februar 2019

    Welche Kokosmilch wurde denn verwendet? Ich kenne keine mit 70% Kokosanteil! Und ist da nicht ein Fehler im Rezept? Ich habe wie gelesen den festeren Anteil in den Topf gefüllt, was schon schwierig war, da die ganze Milch relativ flüssig war (von Alnatura). Ist denn nun eigentlich gemeint, den festen Anteil zu entfernen und nur die verbleibende Flüssigkeit aufzukochen? Das gäbe dann evtl. eher zusammen mit der Schokolade eine cremige Masse. Ansonsten machen eure Angaben wenig Sinn – nur mit dem festen Anteil würde eine Creme ja eher fester statt flüssiger werden (wie in einigen Kommentaren zu lesen), da sie viel Fett enthält, das dann erstarrt. Bei mir wurde es keine Creme, sondern eine feste, hellbraune Masse, sieht eher wie der Belag von Nussecken aus. Und sollen es ungeschälte oder geschälte Mandeln sein, was auch eine helle Farbe ergeben würde? Der Schokoboden ist jedenfalls ca. 5x so dick wie der ziemlich süße Belag. Wenn tatsächlich nur die Kokosfettschicht verwendet werden soll, bitte eine genaue Gewichtsangabe. Wo ist da der Denkfehler? Und was passiert mit dem Rest der Kokosmilch? Schade um die guten und nicht ganz billigen Zutaten!

    Reply
    • Maddin

      3. Februar 2019

      Liebe Anna,

      wir haben die Kokosmilch der Marke “Viet Coco” benutzt, die hat 70% Kokosnussextrakt. Wir haben den Kuchen aber auch mit der Kokosmilch von DM Bio gemacht, die hat 60% und das Ergebis schmeckte auch gut, wurde jedoch etwas fester.

      Und du hast Recht, im Rezept steht “den festen Teil der Kokosmilch in einen Topf geben” und genau das ist auch gemeint. Wir arbeiten hier ausschließlich mit dem Kokosfett, also dem Kokosnussextrakt und nicht dem Wasser. Normalerweise kann man den festen Teil einfach mit einem Löffel aus der Dose entnehmen, da der sich im oberen Teil der Dose sammelt. Wenn das für dich nicht möglich war, dann war deine Milch zu gut geschüttelt oder stand zu warm. (Tipp: nächstes Mal die Dose eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, dann sollte es klappen!)

      Wenn man die komplette Milch, Wasser und Fett, benutzt entsteht eine “Creme” mit der Konsistenz von frisch geschlagener Sahne, die nicht fest wird. Wir wollten für die Schnitten jedoch etwas haben was schnittfest wird und mehr an die Füllung der Bons erinnert. Darum haben wir das Kokoswasser weg gelassen. Das kannst du übrigens einfach so trinken, in einen Smoothie schütten oder zum Kochen benutzen.

      Was die Mandeln angeht kannst du sowohl blanchierte gemahlene Mandeln benutzen, die sind dann in der Tat heller, aber auch naturbelassene. Geschmacklich macht es keinen Unterschied.

      Wir hoffen das hilf dir weiter…

      Toastige Grüße
      Maddin

      Reply
  • Vanessa

    6. Februar 2019

    hallo! ist es seehr schlimm wenn man keine Vanillepaste zur Verfügung hat? muass die schnitten jetzt backen und kann nicht auf morgen warten ;-D

    Reply
    • Eden

      6. Februar 2019

      Hui hui, jetzt aber schnell! Hey Vanessa,

      nein nein, es ist nicht schlimm, wenn du die Vanille-Paste weg lässt. Wenn du welchen hast, kannst du auch normalen Vanille-Zucker benutzen. Es gibt dem Boden einfach noch ein bisschen mehr Aroma. Aber damit steht und fällt das Kuchenprojekt nicht. 😉

      Viel Spaß beim Backen!
      Eden

      Reply

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