Fingerling-Sommer-Salat mit Limetten-Dressing

Gute Argumente, um den Hals von Limetten nicht voll zu bekommen und warum Fingerlinge eigentlich eher eine Sache für Halloween sein sollten, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen, während ihr euch ein bisschen sommerlichen Kartoffelsalat gönnt.

Fingerling-Sommer-Salat mit Limetten-Dressing | Toastenstein

Wusstet ihr, dass man mit Limettenschallen gut putzen kann? Mit den ausgepressten Schalen kann man total super die Küchen- und Badezimmerarmaturen abreiben, und die blinken danach fast so wie frisch gekauft. Kalk im Waschbecken und auf den Fliesen kann man damit auch wegschrubben. Und um Toastswillen, stellt euch nur den Geruch vor! Ihr öffnet die Badezimmertür und alles duftet nach frischgepressten Limetten. Himmlisch!

Das ist übrigens nicht nur ein guter Grund, unseren Fingerling-Sommer-Salat auszuprobieren, sondern auch ganz prinzipiell mehr Limetten zu essen. Wenn ihr die nämlich schon ausgepresst in der Hand haltet, kann man damit auch flott mal eben durch die Küche putzen. Ein psychologischer Überzeugungstrick für Putzmuffel sozusagen.

Fingerling-Sommer-Salat mit Limetten-Dressing | Toastenstein

Psychologische Überzeugungsarbeit muss ich auch jedes Mal bei dem Gedanken an Fingerlinge leisten. Kommt schon, Leute. Das klingt nicht wie irgendwas total Leckeres. Entweder klingt das wie das Pendant zu Fäustlingen, und auf synthetischer Wolle zu kauen, finde ich ziemlich unattraktiv. Oder, und das ist noch viel schlimmer, es klingt wie kleine Fingerchen. Ein Salat voller kleiner Finger. Igor versteht meine Abneigung nicht und meine persönliche Halloweenseele auch nicht. Aber die Eden, die versucht möglichst erwachsen ihr Leben zu bestreiten, bekommt Gänsehaut und leichte Beklemmungen.

Ich weiß, das hier ist ein Food Blog. Und wenn man über Essen redet, soll man es tunlichst vermeiden, in den Köpfen der Menschen eklig-fiese Bilder zu erzeugen. Aber ich kann nicht anders! Fingerlinge, so lecker ich sie auch finde, haben für mich bei der Namensvergebung einfach ultimativ den Kürzeren gezogen. Das lange Ende zieht ihr aber definitiv mit dem Fingerling-Sommer-Salat. Auch wenn es momentan wettertechnisch zu wünschen übrig lässt, macht der zumindest auf dem Teller einen frischen Eindruck nach Sonne und Grillwetter. Also haut rein!

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Fingerling-Sommer-Salat mit Limetten-Dressing
Extra kleine Kartoffeln und ein extra leckeres Dressing! Das klingt verdammt nach unserem Fingerling-Sommersalat und von dem ist tatsächlich die ganze Laborküche begeistert!
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Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Kochzeit 40 Minuten
Portionen
Portionen
Fingerling-Sommer-Salat mit Limetten-Dressing | Toastenstein
Anleitungen
  1. Die Fingerlinge gründlich waschen, große halbieren und samt der Schale in einem großen Topf mit ausreichend gesalzenem Wasser weich kochen. Anschließend abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Radischen halbieren und in kleine Stifte schneiden, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe und die Petersilie grob hacken. Alles zusammen mit den Erbsen in eine große Salatschüssel geben und kurz beiseite stellen.
  3. Für den Salat den Knoblauch fein hacken oder pressen und mit den kompletten restlichen Zutaten glatt rühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.
  4. Die abgekühlten Fingerlinge mit in die Salatschüssel geben, das Dressing hinzufügen und alles gut miteinander vermengen. Der Salat ist sofort bereit zum Essen, schmeckt aber noch etwas besser, wenn er genügend Zeit zum Durchziehen hatte.
Rezept Hinweise

Solltet ihr keine frischen Erbsen mehr bekommen können, funktioniert das ganze auch gut mit TK-Erbsen. Die müssen nur aufgetaut und unter den Salat gemischt werden. Ein Kochen ist nicht nötig!


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