Gnocchi-Kürbis-Auflauf – Total saisonal! | Toastenstein
Ofen-Monster

Gnocchi-Kürbis-Auflauf – Total saisonal!

Da scheiden sich die Geister – wahrscheinlich nicht nur in der Laborküche. Wie werden denn die Kartoffel-Knuddel nun genau richtig ausgesprochen? Und ist das überhaupt wichtig, wenn der Gnocchi-Kürbis-Auflauf einfach megagut schmeckt?

Gnocchi-Kürbis-Auflauf – Total saisonal! | Toastenstein

Wie so vieles andere sind die Gnocchi eine Geschichte voller Missverständnisse. Im Grunde könnten wir sie Kartoffelnocken nennen. Aber das klingt ja mal wirklich überhaupt nicht sexy. Also “Gnocchi” it is! Oder doch noch “Notschi”?! Vielleicht noch ein Gläschen “Prossetscho” dazu? Danach noch ein “Expresso”? Dem Klugscheißer der Monsterküche tun beim Schreiben alle Finger weh, mit denen er tippt. Also alle drei! Aber mal im Ernst. Wo der Paparazzo sein Graffito setzt, da setzt bei uns – rein sprachlich – ja irgendwie alles aus.

Ich bin zwar ein Freund davon, so zu reden, wie einem der Schnabel gewachsen ist. Aber bitte mehr auf inhaltlicher denn auf grammatikalischer Ebene! Und auch die Regeln der ursprünglichen Lehnwörter sollte beachtet werden. Also: “Jnokki” und”Prossekko”. Und der Plural endet im Italienischen meist auf “i”. Ein Paparazzo, zwei Paparazzi. Ein Graffito, zwei Graffiti! Aber wenn man auch “Antibiotikas” sagt, sind Hopfen und Malz wahrscheinlich verloren… (Kommentar aus dem Off: Ladies and Gentlemen, das sagt übrigens der Herr, der auch gerne “Vongdü” sagt… 😉 )

Das Wichtigste an unserem Gnocchi-Kürbis-Auflauf sind aber nicht einmal die Gnocchi, also für alle Menschen außer meiner Wenigkeit, sondern der Kürbis! So lange haben wir auf den ersten Kürbis des Jahres gewartet. Und jetzt haben wir Oktober – und wenn es etwas Gutes an nicht mehr gar so hohen Temparaturen gibt, dann sind es saisonale Zutaten und – selbstredend – Halloween!

Gnocchi-Kürbis-Auflauf – Total saisonal! | Toastenstein

Ob Gruftie oder nicht, das ist eine tolle Zeit! Es wird kälter, ja, aber die Kleiderauswahl wird wieder größer. Mit “nur schwarz” fällt man von Tag zu Tag weniger auf. Und das Essen wird deftiger. So ein Gnocchi-Kürbis-Auflauf ist da absolut genau der richtige Start. Wenn sonst nichts das Herz wärmt, dann genau dieser Auflauf. Und ich würde vermuten, dass dies nicht das letzte Kürbis-Rezept in diesem Jahr bleiben wird…

Gnocchi-Kürbis-Auflauf – Total saisonal! | Toastenstein

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Gnocchi-Kürbis-Auflauf

Kürbis gehört zum Oktober wie veganer Käse auf Auflauf. Wir verbinden mal alles zu unserem Gnocchi-Kürbis-Auflauf - buon appetito!
Vorbereitungszeit15 Min.
1 Std. 10 Min.
Portionen: 4 Portionen
Autor: Maddin

Zutaten

  • 400 g Kürbis (z.B. Hokkaido)
  • 500 g Gnocchi
  • 500 g Passierte Tomaten
  • 180 g Tofuhack
  • 1 Zwiebel
  • 1 Becher Creme Vega
  • 3 EL Sojasauce
  • 1 TL Thymian
  • 1 TL Rosmarin
  • 1 TL Oregano
  • 100 g Veganer Streukäse (optional)
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen

  • Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Dann zusammen mit dem Tofuhack in eine Pfanne mit etwas Öl geben und anbraten.
  • Wenn das Tofuhack knusprig ist, mit Sojasauce ablöschen und die Gewürze hinzufügen. Dann mit den passierten Tomaten aufgießen und alles gut miteinander vermengen. Anschließend kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Den Kürbis in kleine Stücke schneiden und mit den Gnocchi zusammen in eine Auflaufform geben.
  • Nun die Tomatensauce über Gnocchi und Kürbis geben und alles grob vermengen. Creme Vega glatt rühren und klecksartig auf dem Auflauf verteilen. Zum Schluss den Streukäse drüber geben.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 180°C (Umluft) für ca. 45-55 Minuten backen. (Damit der Käse nicht zu dunkel wird, den Auflauf für die Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, dann ohne Folie weiterbacken.) Fertig!

VonMaddin

Zuständig für die Technik hier, um verkopfte Beiträge zu schreiben, neue vegane Produkte zu testen. Und vor allem auch, um viel zu essen. Die leckeren Rezepte müssen ja alle probe gegessen werden... :-)

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